Vizepräsident Galibov besuchte mit BM Wiederkehr KZ-Gedenkstätte Dachau

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Bildquelle: Alexandra Beier/StMUK

Michael Galibov, Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, besuchte am 16. Juni gemeinsam mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr die KZ-Gedenkstätte Dachau. Der Besuch unterstrich die Bedeutung von Erinnerungskultur, historischem Bewusstsein und der konsequenten Bekämpfung von Antisemitismus.

Im Rahmen des Besuchs wurde bekannt gegeben, dass künftig auch Schulbesuche in der KZ-Gedenkstätte Dachau durch den Mobilitätszuschuss des Bildungsministeriums gefördert werden. Damit erhalten insbesondere Schülerinnen und Schüler aus Westösterreich einen besseren Zugang zu diesem Ort des Erinnerns und Lernens.

Der Ausbau des Mobilitätszuschusses ist ein weiterer Umsetzungsschritt nach der Vorstellung der neuen Nationalen Strategie gegen Antisemitismus Ende 2025, in der Bildung als wichtige Säule verankert ist. Bisher wurden Besuche der KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Gusen sowie der Außenlager-Gedenkstätten Ebensee und Melk gefördert. Zukünftig sollen 16 weitere nationale Gedenkstätten und Erinnerungsorte sowie Dachau in das Programm aufgenommen werden.

Zusätzlich wurden die förderfähigen Schulstufen erweitert: Neben Klassen der 8. Schulstufe können nun auch Klassen der 11. Schulstufe eine Förderung beantragen. Im Kalenderjahr 2025 wurden Anträge von über 1.500 Klassen für rund 31.000 Schülerinnen und Schüler positiv bearbeitet.

Die Maßnahme wird vom Bundesministerium für Bildung finanziert und von der OeAD-GmbH – Agentur für Bildung und Internationalisierung – umgesetzt.