Shlomo Carlebach - Der singende Rabbi, im ZiB
Eine Uraufführung, die noch lange nachklingen wird: Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Renovierung und Wiedereröffnung der Synagoge Baden sowie des Zentrums für interkulturelle Begegnung (ZiB) feierten wir in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Haus die Uraufführung des Musikabends „Shlomo Carlebach – der singende Rabbi".
Die Darbietung stand unter dem Leitmotiv von Licht und Schatten, von Erinnerung und Verantwortung – und von der verbindenden Kraft der Musik. Roman Grinberg und Giora Seeliger führten das Publikum mit großer Intensität und musikalischer Ausdruckskraft durch das bewegte Leben von Shlomo Carlebach: von seinen Wurzeln in Wien und Baden über seine prägenden Jahre in New York bis nach San Francisco.
Die musikalische Begleitung lag in den Händen von Hannah Tamar, Roxane Lindlacher, Maria Salamon, Alexander Shevchenko und Wolfgang Dorer, die dem Abend mit großer Sensibilität und Ausdruckskraft Tiefe verliehen.
Die Aufführung zeichnete eindrucksvoll nach, wie Shlomo Carlebach zwischen chassidischer Liturgie und der Aufbruchsstimmung der 1960er-Jahre neue musikalische Wege beschritt.
Ein vollbesetztes ZiB, tosender Applaus und spürbare Berührung im Publikum zeigten, wie sehr dieses Thema bewegt. Diese Uraufführung war nicht nur ein künstlerischer Höhepunkt, sondern ein starkes Bekenntnis zu Offenheit, Mut und gelebter Begegnung.
Mit Unterstützung der NÖ Landesregierung Kunst und Kultur, der Kulturabteilung der Stadt Baden, Nationalfonds der Republik Österreich, Zukunftsfonds der Republik Österreich sowie der IKG.Kultur.