Die Moderne schuf die Basis, indem sie die Möglichkeit und Notwendigkeit einer Selbstevolution des Menschen theoretisch begründete. Nunmehr sind wissenschaftliche und technische Möglichkeiten so weit entwickelt, dass das Konzept einer Selbststeuerung der menschlichen Evolution eine realistische Option darstellt. Die Idee der Schaffung eines "neuen Menschen", der im Kontext der jeweiligen Ideologie in einer bestimmten Weise "verbessert" werden soll, gewinnt seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts mehr und mehr an Raum. Die Züchtungs- und Ausmerzungsutopien des Nationalsozialismus gehören ebenso hierher wie die sozialen Experimente des Kommunismus. Aber auch abseits totalitärer Ideologien entwickelten sich Optimierungskonzepte; sie begegnen uns heute auch und vor allem als individuelle Verpflichtungen, "das Beste aus sich zu machen". Die Tagung will der Frage nachgehen, welche Konzepte hier relevant sind, wie sie entstehen und gesellschaftliche Relevanz gewinnen können.
Tagungsbeitrag: 50,00 Euro (regulär) bzw. 25,00 Euro (ermäßigt für SchülerInnen, Studierende, SeniorInnen). Menschen mit Behinderung frei.
Anmeldung und Überweisung bis 10. November 2016.
Tagungsbeitrag: 50,00 Euro (regulär) bzw. 25,00 Euro (ermäßigt für SchülerInnen, Studierende, SeniorInnen). Menschen mit Behinderung frei.
Anmeldung und Überweisung bis 10. November 2016.