- 18 Uhr: Letzte Führung durch die Ausstellung "Der Komponist Max Brand. Visionen, Brüche und die unstillbare Sehnsucht nach der elektronischen Oper"
- 19 Uhr Konzert "Max brennt!" mit Patrick Pulsinger
Max Brand (1896-1980) war ein Zeitgenosse von Arnold Schönberg und Kurt Weill und eine Figur zwischen Spätromantik, Futurismus und anbrechendem Elektronikzeitalter. Einer viel versprechenden Karriere als Opernkomponist setzte der Kulturbruch durch die Nationalsozialisten, vor denen er 1937 aus Wien floh und schließlich in Rio de Janeiro landete, ein Ende. 1940 siedelte er sich in New York an, wo er seinen Visionen einer elektronischen Musikmaschine für die Bühne nachging und das Moogtonium, ein von Robert A. Moog gebauter Synthesizer, entstand. 1975 kehrte er nach Österreich zurück, wo er seinen Lebensabend in Langenzersdorf verbrachte. Seinen künstlerischen Nachlass vermachte er der Wienbibliothek im Rathaus. Anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums des Max-Brand-Synthesizers (Moogtoniums), mit dessen Bau im Feber 1966 begonnen wurde, zeigt die Wienbibliothek in Kooperation mit IMA Institut für Medienarchäologie eine Ausstellung in den Loos-Räumen der Wienbibliothek. Diese Schau ist bis 13. Jänner 2017, jeweils von Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr, zu sehen.