Der »Filmclub Tacheles« der Universität Wien lädt ein:
Filmreihe Lanzmann | #5 »Tsahal« (F 1994)
Freitag, 7. April - Aula am Campus - Freier Eintritt
15:00 Uhr - Einlass
15:15 Uhr - Einführungsvortrag
16:00 Uhr - Filmvorführung
F 1994, 290 min, Mehrspr. OF mit engl. Untertiteln, digitale Projektion (DVD)
»Tsahal« ist der dritte und letzte Teil der Lanzmann’schen Trilogie. Der französische Dokumentarist beschäftigt sich in diesem Film mit den »Tsava Haganah LeIsrael«, der »Armee zur Verteidigung Israels« und stellt dabei im Lichte der ständig bedrohten Staatlichkeit Israels die Frage nach der Besonderheit einer jüdischen Armee. Auch in diesem Werk steht das Gespräch im Mittelpunkt der Dokumentation, vorwiegend mit Militärs, jedoch kommen auch Politiker, Palästinenser, Siedler und Friedensaktivisten zu Wort.
Zum Zeitpunkt der Entstehung von »Tsahal« hat Israel sechs große Kriege hinter sich und damit 46 Jahre der existentiellen Bedrohung - eine Abnormalität, die in der Geschichte des jungen Staates stets die Normalität bedeutet hat. Von diesem permanenten Ausnahmezustand handelt der Film, der laut Lanzmann die “Wiederaneignung von Macht und Gewalt durch die Juden Israels” erzählt.
Filmreihe Lanzmann | #5 »Tsahal« (F 1994)
Freitag, 7. April - Aula am Campus - Freier Eintritt
15:00 Uhr - Einlass
15:15 Uhr - Einführungsvortrag
16:00 Uhr - Filmvorführung
F 1994, 290 min, Mehrspr. OF mit engl. Untertiteln, digitale Projektion (DVD)
»Tsahal« ist der dritte und letzte Teil der Lanzmann’schen Trilogie. Der französische Dokumentarist beschäftigt sich in diesem Film mit den »Tsava Haganah LeIsrael«, der »Armee zur Verteidigung Israels« und stellt dabei im Lichte der ständig bedrohten Staatlichkeit Israels die Frage nach der Besonderheit einer jüdischen Armee. Auch in diesem Werk steht das Gespräch im Mittelpunkt der Dokumentation, vorwiegend mit Militärs, jedoch kommen auch Politiker, Palästinenser, Siedler und Friedensaktivisten zu Wort.
Zum Zeitpunkt der Entstehung von »Tsahal« hat Israel sechs große Kriege hinter sich und damit 46 Jahre der existentiellen Bedrohung - eine Abnormalität, die in der Geschichte des jungen Staates stets die Normalität bedeutet hat. Von diesem permanenten Ausnahmezustand handelt der Film, der laut Lanzmann die “Wiederaneignung von Macht und Gewalt durch die Juden Israels” erzählt.
