Unter dem Motto „Le’Chaim – Auf das Leben“ feierte die Israelitische Kultusgemeinde Wien am 8. September im MuTh den Auftakt zum jüdischen neuen Jahr 5787. Das bereits fünfte Jüdische Neujahrskonzert stieß auf großes Interesse: Im gut gefüllten Konzertsaal erlebten die Besucherinnen und Besucher einen eindrucksvollen musikalischen Abend. Veranstaltet wurde das Konzert gemeinsam mit dem Verein der Freunde des Israel Philharmonic.
Den musikalischen Einstieg bildete das Lied „Shir Eretz“, das die vielschichtige Beziehung zum Land Israel thematisiert. Im Mittelpunkt des Abends stand Franz Schuberts Oktett in F-Dur, eines der bedeutendsten Werke der Wiener Kammermusik. Krönender Abschluss war das bekannte Musikstück „Jerusalem of Gold“. Die acht Musikerinnen und Musiker des Israel Philharmonic verbanden dabei unterschiedliche musikalische Traditionen zu einem stimmigen Konzertabend.
Auf der Bühne standen Polina Yehudin und Anna Dulov (Violine), Lotem Beider Ben Aharon (Viola), Lia Chen Perlov (Cello), Nir Comforty (Kontrabass), Yevgeny Yehudin (Klarinette), Daniel Mazaki (Fagott) und Hagai Shalom (Horn). Das Ensemble überzeugte mit seinem präzisen Zusammenspiel.
Eine besondere Bedeutung hatte der Abend auch für das Israel Philharmonic: Es war der erste Auftritt des Orchesters außerhalb Israels seit drei Jahren. Das Konzert fand zudem im Rahmen der Jubiläumssaison des Israel Philharmonic statt, das 2026/27 sein 90-jähriges Bestehen feiert. Der Abend bot damit einen festlichen und würdigen Rahmen für den Beginn des jüdischen neuen Jahres.
