Film trifft Dialog: "Meschugge" im ZiB

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Am 26. August fand im vollen Zentrum für interkulturelle Begegnung (ZiB) die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe Film trifft Dialog mit dem Film „Meschugge“ statt. Ein spannender Kinoabend, der das Publikum von Beginn an in seinen Bann zog.

Während bei der letzten Ausgabe von „Film trifft Dialog“ der Humor im Mittelpunkt stand, sorgte diesmal vor allem die Spannung für einen fesselnden Kinoabend.

Der Film „Meschugge“ verbindet einen rätselhaften Mordfall in der jüdischen Gemeinschaft New Yorks mit einer persönlichen Spurensuche. Auf dieser Suche nach den Hintergründen des Verbrechens begegnet David der jungen Lena – und stößt dabei auf Verbindungen, die weit in die Vergangenheit zurückreichen. Was zunächst wie ein Kriminalfall beginnt, entwickelt sich zu einer spannenden Geschichte über Liebe, Familie und die Schatten der deutschen Geschichte.

Der Film überzeugte mit überraschenden Wendungen und der Frage, wie eng persönliche Schicksale mit der Geschichte vergangener Generationen verbunden sind – und hielt das Publikum bis zum Schluss in Atem. 

Vor Beginn der Vorführung gab Klaus Davidowicz, Kulturwissenschaftler und Professor für Judaistik an der Universität Wien, wie gewohnt eine Einführung in den Film und stand dem Publikum im Anschluss zu einem anregenden Austausch zur Verfügung.

Ein Abend, der nicht nur spannende Unterhaltung bot, sondern auch dazu anregte, über Erinnerung, Identität und den Umgang mit der Vergangenheit nachzudenken.