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Online-Vortrag von Werner Bundschuh: Auf der Suche nach ukrainischen ZwangsarbeiterInnen in Vorarlberg

19. Januar um 16:00 - 17:00

In der Online-Vortragsreihe „Nationalsozialistische Zwangsarbeit in Österreich“ von _erinnern.at_ beleuchten einmal im Monat Expertinnen und Experten ausgewählte Aspekte der NS-Zwangsarbeit. Der zweite Vortrag in der Reihe ist von Werner Bundschuh über Zwangsarbeit in Vorarlberg.

Bereits seit den 1980er Jahren ist das Thema Zwangsarbeit in der Vorarlberger Zeitgeschichtsforschung durch Arbeiten der Johann-August-Malin-Gesellschaft präsent. Zentral war die Erforschung des Einsatzes von Tausenden Zwangsarbeitern auf den Baustellen der Illwerke AG. Margarethe Ruff nahm dabei mit ihren auf Oral history basierenden Arbeiten eine Schlüsselrolle ein. Im Zusammenhang mit einem 1998 eingerichteten Entschädigungsfonds entstanden zahlreiche Interviews bei mehreren Fahrten zur Spendenübergabe in die West- und Ostukraine. Heftige politische Auseinandersetzungen prägten diese Aufarbeitungsphase.

Das Projekt „Brücken schlagen – ehemalige Zwangsarbeiter(innen) aus der Ukraine zwischen Rückkehr und neuer Heimat“ (Margarethe Ruff/Werner Bundschuh, 2006-2008) verfolgte zwei Ziele: Noch lebende ZwangsarbeiterInnen nach Vorarlberg einzuladen und in Rowenki (Ostukraine) ein „Fest der Versöhnung“ auszurichten (2008).

Für das 13. Zentrale Seminar in Bregenz entstanden Unterrichtsmaterialen zur „Zwangsarbeit in Vorarlberg“ mit Filmsequenzen und Interviews.

 

Dr. Werner Bundschuh, MAS (Jg. 1951). Von 1975 -2011 Lehrer am BG Dornbirn. Seit 1983 Lehrbeauftragter am Fernstudienzentrum in Bregenz (Johannes Kepler Universität Linz). Obmann der Johann-August-Malin-Gesellschaft, historischer Verein für Vorarlberg (seit 1991). Diverse Publikationen zu Fragen der regionalen Zeitgeschichte (Themenschwerpunkte: Migration, Geschichte der Arbeiterbewegung, Zwangsarbeit). Von 2009 bis 2016 Mitarbeiter bei _erinnern.at_. 


Zoom Link zum Vortrag mit Werner Bundschuh am 19.01.21 | 16:00

Während des Vortrages sind folgende Zoom-Regeln zu beachten:

– Bitte geben Sie im Zoom Ihren Vor- und Nachnamen an.
Lassen Sie bitte Ihr Mikrofon grundsätzlich stummgeschaltet  und aktivieren Sie dieses nur bei Ihren Wortmeldungen.
Ihre Wortmeldungen kündigen Sie bitte durch das „Handsymbol“ an und warten bis die Moderatorin/ der Moderator Sie aufruft.
Wir würden uns freuen, wenn Sie während der  Veranstaltung Ihr Video grundsätzlich aktiviert lassen  würden. So wie Sie die ReferentInnen sehen möchten,  freuen sich umgekehrt auch diese, ihr Auditorium vor Augen zu haben.
Das Aufnehmen bzw. Mitschneiden der Vorträge ist nicht  zulässig. Mit der Einwahl stimmen Sie dieser Regel zu.

 

Weitere Termine der Online_Vortragsreihe „Nationalsozialistische Zwangsarbeit in Österreich

  • 15. Februar 2021 | 16:00 – 17:00 | Herbert Brettl
    Internierung und Zwangsarbeit von Roma im Burgenland 1938-1945
  • 15. März 2021 | 16:00 – 17:00 | Martin Krist
    KZ und Zwangsarbeit in Wien
  • 6. April 2021 | 16:00 – 17:15 | Angelika Laumer
    Forschendes Lernen zu NS-Zwangsarbeit in meiner Region – welche Quelle ist die richtige?
  • 10. Mai 2021 | 16:00 – 17:00 | Robert Obermair
    Nationalsozialismus und Zwangsarbeit in Salzburg

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Datum:
19. Januar
Zeit:
16:00 - 17:00
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Online

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19. Januar
Zeit:
16:00 - 17:00
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