Mirna Funk begeistert mit ihrem neuen Roman "Balagan"

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Ein gelungener und inspirierender Buchabend im ZiB: Die Bestsellerautorin Mirna Funk stellte am 22. Oktober in Baden ihren aktuellen Roman „Balagan“ vor und nahm das Publikum mit auf eine Reise zwischen Berlin und Tel Aviv, in die Kunstwelt und in die Geschichte einer jüdischen Familie.

Im Mittelpunkt des 2026 bei dtv erschienenen Romans steht Amira, die im Lagerraum ihres verstorbenen Großvaters in Berlin-Moabit auf eine seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen geglaubte Kunstsammlung ihrer jüdischen Familie stößt. Was zunächst wie ein überraschender Fund erscheint, wirft schon bald schwierige Fragen auf: Wem gehört die Kunst? Darf Amira die Werke behalten oder verkaufen? Und welche Verantwortung trägt sie für das Erbe ihrer Familie?

Mit „Balagan“ erzählt Mirna Funk eine rasante, klug beobachtete Geschichte über Recht und Unrecht in der Kunstwelt, familiäre Konflikte, Gier und Neid sowie die Suche nach Orientierung in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist. Dabei setzt sie sich auch mit den Spuren auseinander, die die deutsch-jüdische Geschichte in den nachfolgenden Generationen hinterlässt.

Mirna Funk überzeugte an diesem Abend als mutige, unkonventionelle und eindrucksvolle Autorin. Im Gespräch mit Rebecca Eder, die mit ihren spannenden und facettenreichen Fragen neue Perspektiven auf den Roman eröffnete, wurden die vielschichtigen Themen von „Balagan“ lebendig. Die Lesung im ZiB wurde so zu einem besonderen Erlebnis und ermöglichte dem Publikum einen anregenden Einblick in die Geschichte hinter dem Roman und ihre Bedeutung für die Gegenwart.

Auch die Buchhandlung „Stöhrs Lesefutter“ trug mit ihrem Büchertisch zum gelungenen Abend bei. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, „Balagan“ direkt vor Ort zu erwerben und sich ihr Exemplar von Mirna Funk persönlich signieren zu lassen – eine wunderbare Erinnerung an einen besonderen Buchabend im ZiB.