Events der IKG Wien

Neuer Selichot G’ttesdienst im Stadttempel
Samstag, 5. September 2015, 22.00 Uhr
Stadttempel, Seitenstettengasse 4, 1010 Wien

Dieses Jahr werden wir die Selichot Gebete zum zweiten Mal mit großen Feierlichkeiten abhalten, so wie es auch in vielen anderen Gemeinden üblich ist.
Hawdala, Carlebach-Lieder, dazu Erklärungen von Oberrabbiner Chaim Eisenberg, musikalische Begleitung durch Oberkantor Shmuel Barzilai und dem Tempel-Chor unter der Leitung von Rami Langer.
Lassen Sie sich dieses berührende Ereignis nicht entgehen!
Oskar Deutsch, Präsident
Chaim Eisenberg, Oberrabbiner

Tag der Offenen Tür der IKG Wien
Sonntag, 6. September 2015, 11.00 bis 17.00 Uhr, Einlass bis 16.00 Uhr
Gemeindezentrum der IKG Wien, Seitenstettengasse 2, 1010 Wien

Besuchen Sie uns und lernen Sie das Judentum in seinen verschiedenen Facetten näher kennen.

Eines der Highlights ist der Besuch des Währinger jüdischen Friedhof, der ab seiner Eröffnung 1784 bis in die 1880er-Jahre die Hauptbegräbnisstätte der Wiener Jüdischen Gemeinde war, sowie auch der Besuch des alten jüdischen Friedhofs am 1. Tor des Zentralfriedhofs. Historikerin Tina Walzer wird Führungen vor Ort anbieten.

Für alle interessierten Besucherinnen und Besucher gibt es in der Seitenstettengasse ein buntes Programm mit:
Führungen durch den mehr als 150 Jahre alten Wiener Stadttempel
Kantorenkonzerte mit Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg und Shmuel Barzilai
Auftritt des Wiener Jüdischen Chors mit Roman Grinberg
Was ist koscher?
Das Jüdische Jahr – lebendig erklärt
Weinverkostung mit koscheren Weinen
Alles koscher! Buffet, Würstelstand, Kaffeehaus
Diverse Informationsstände der Israelitischen Kultusgemeinde
Besuch der Bibliothek des Jüdischen Museums und vieles mehr

Aus Sicherheitsgründen werden alle BesucherInnen gebeten, einen Lichtbildausweis mitzubringen!
Programm mit Plan als pdf
Programm als pdf

Konzert im MZ: Roby Lakatos
Sonntag, 6. September 2015, um 16 Uhr
Festsaal Maimonides Zentrum, Simon-Wiesenthal-Gasse 5, 1020 Wien

Drei Musiker der Sonderklasse spielen Werke die verboten waren und vergessen sind.
Die Tradition der Roma – und Jüdischen Musik ist viel näher als man es vermuten würde.
Bela Koreny lässt humorvoll in die Seele der Komponisten blicken, deren Musik teilweise auch improvisiert wird.
Mehr Informationen als pdf

Konzert im MZ: “Zwei Welten” – Ein unvergessliches Eerlebnis
Sonntag, 20. September 2015, um 16 Uhr
Festsaal Maimonides Zentrum, Simon-Wiesenthal-Gasse 5, 1020 Wien

Verleihung der öge-Ehrenmitgliedschaft an Greta Klingsberg
Donnerstag, 1.10.2015, 19:30 Uhr
Israelitische Kultusgemeinde Wien, Seitenstettengasse 2, 1010 Wien

Greta Klingsberg, 1929 in Wien geboren, überschritt 1938 mit ihrer Mutter und ihrer kleiner Schwester Trude zu Fuß illegal die Grenze zur Tschechoslowakei, wohin ihr Vater bereits zuvor geflohen war. Als die Eltern mit einem illegalen Schiffstransport nach Palästina weiter flüchteten, wurden die Kinder in einem jüdischen Waisenhaus in Brünn zurückgelassen, in der Hoffnung, sie mit einem „offiziellen“ Immigrationszertifikat nachkommen lassen zu können. 1942 wurde Greta mit allen Kindern des Waisenhauses nach Theresienstadt verschleppt, wo sie über fünfzig Mal die weibliche Hauptrolle in der Kinderoper Brundibár von Hans Krása spielte. Am 23. Oktober 1944 wurde sie nach Auschwitz deportiert, ihre Schwester ermordet. Nach Einsatz als Zwangsarbeiterin kam sie erneut nach Theresienstadt. 1946 zog sie nach Palästina und traf ihre Eltern wieder. Sie begann ein Musikstudium, arbeitete beim israelischen Rundfunk und wirkte als Sängerin in Chören. Heute lebt sie in Jerusalem und ist eine weltweit gefragte Zeitzeugin, vor allem im Bereich der Holocaust education für Kinder und Jugendliche.
Greta Klingsberg wirkte in den letzten Jahren an zwei Dokumentarfilmen mit: Mut zum Leben. Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz begleitet vier Überlebende des Vernichtungslagers Auschwitz und stellt dabei ihren ungebrochenen Lebenswillen in den Vordergrund. In Wiedersehen mit Brundibár trifft Greta Klingsberg auf die Jugendtheatergruppe „Die Zwiefachen“ der Berliner Schaubühne, die an einer Aufführung von Brundibár arbeitet. Der Film zeichnet die engen Beziehungen nach, die zwischen der Überlebenden und den jungen SchauspielerInnen, zumeist mit Migrationserfahrung, entstehen.
Die Österreichische Gesellschaft für Exilforschung (öge) will nun Greta Klingsbergs unermüdliches Engagement für die Aufklärung über die Shoa, ihren Einsatz für Verständigung und gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form des Vorurteils, mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft würdigen.
Mehr Information: www.exilforschung.ac.at
Beschränkte TeilnehmerInnenzahl – Bitte melden Sie sich unter s.usaty@exilforschung.ac.at an!
Bitte haben Sie Verständnis für die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und bringen Sie einen amtlichen Lichtbildausweis mit
Idee & Konzept: Primavera Driessen Gruber
öge in Kooperation mit: orpheus.news, Filmarchiv Austria, erinnern.at, Israelitische Kultusgemeinde Wien und Wiener Jugend-Friedenspreis Wir danken unseren Kooperationspartnern und Fördergebern für die Unterstützung der Veranstaltungen
Link zum Programm Song of Life mit der Zeitzeugin Greta Klingsberg in Wien als pdf

Das Gespräch im Gemeindezentrum: Dr. Ariel Muzicant mit Oberrabbiner Prof. Paul Chaim EISENBERG
Mittwoch, 21. Oktober 2015, 19.00 Uhr
Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Seitenstettengasse 2, 1010 Wien

Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Oskar Deutsch lädt zu einer Gesprächsreihe mit Ehrenpräsident Dr. Ariel Muzicant ein.
Im Rahmen einer Gesprächsreihe diskutiert Dr. Ariel Muzicant gemeinsam mit Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Religion und Wirtschaft die Ereignisse der letzten 40 Jahre aus verschiedenen Perspektiven, Standpunkten und Schlussfolgerungen. Einen wichtigen Konnex dabei bildet die Jüdische Gemeinde in Österreich.
Gast: Oberrabbiner Prof. Paul Chaim EISENBERG
U.A.w.g. bis 15.Oktober, 01-53104 DW 105, E-Mail: d.zimmermann@ikg-wien.at
Einladung als pdf

Save the Date: Shabbos Projekt
23. -24.10.2015

Viele die Shabbat nicht halten oder kennen, haben an diesem Wochenende die Möglichkeit die unvergleichliche Atmosphäre des Shabbats zu erfahren. Durch dieses gemeinsame Erlebnis entstehen neue Freundschaften und Verbindungen. Gemeinsam wollen wir den Shabbat mit all seinen Traditionen zelebrieren und erleben. Auch die Zugehörigkeit zur Gemeinde wird dadurch gestärkt oder ermöglicht. Juden, die einander vorher nicht kannten, können neue Freunde finden.
MISSION
1. Gemeinsam wollen wir den Shabbat am 23./24. Oktober halten. Vom Shabbateingang bis Shabbatausgang.
2. Wir werden versuchen den Shabbat nach den Grundsätzen unserer Religion zu halten.
3. Das Shabbos Project ist ein weltumspannendes Ereignis, über 30 Nationen werden diesen Shabbat halten.
4. Dieser Shabbat wird uns mit Juden auf der ganzen Welt verbinden.
Mehr unter: www.tspv.at

As der Rebbe lacht. Konzert mit Oberrabbiner Eisenberg in Kottingbrunn
Sonntag, 15. November 2015, ab 18 Uhr
Kulturszene Kottingbrunn, Kulturwerkstatt, 2542 Kottingbrunn, Schloss 1

Ein musikalischer Abend mit viel jüdischem Humor
Prof. Paul Chaim Eisenberg ist Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde. Er setzt sich nicht nur für den Dialog ein, sondern tritt auch als Sänger auf. In einem heiteren Abend gibt er Einblicke in das jüdische Leben und bezaubert das Publikum mit jüdischen, jiddischen und weltlichen Liedern. Für die musikalische Begleitung sorgt Rami Langer, Leiter des Wiener Synagogenchors.
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