Tote nach Schießerei in einer Synagoge in Pittsbourgh

Wo immer ein Angriff auf eine jüdische Gemeinde erfolgt, ist es so, als ob das gesamte jüdische Volk angegriffen wäre. Was am Samstagmorgen mit den Betenden in Pittsburgh geschah, ist ein blutiges Beispiel dafür, wohin Hass führen kann. Ein Hass, der vermutlich mit Hasspostings anfing und mit der Ermordung von 11 Synagogenbesuchern endete. Weil es keinen unschuldigen Hass gibt, darf die Aufwiegelung auf sozialen Medien nicht unterschätzt werden – das zeigt auch die Tragödie der Opfer von Pittsbourgh. In den friedlichen Vereinigten Staaten bezahlten nun unschuldigen Menschen mit ihrem Leben, weil die Gesellschaft die Gefahren des Antisemitismus unterschätzt hat.

Unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer und bei den Verletzten.