Tmicha startet Corona-Pessachnothilfe

Die Corona-Krise versetzt uns alle in einen nie dagewesenen Ausnahmezustand. Gerade jetzt müssen wir als Gemeinde zusammenhalten und aufeinander schauen!

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen sozial schwache Gemeindemitglieder am stärksten: Alleinerziehende Mütter, kinderreiche Familien, Mindestpensionisten, alleinstehende Senioren, die schon im „Normalzustand“ häufig armutsgefährdet sind, trifft es finanziell besonders hart. Sie benötigen rasch Zuschüsse für Lebensmittel, Medikamente und Desinfektionsmittel sowie Unterstützung bei Miete und Energiekosten. Dafür hat die IKG einen Krisenfonds mit einer Summe von 250.000 Euro eingerichtet. Doch leider werden wir viel mehr Mittel benötigen.

Aus der IKG-Akuthilfe konnten bereits mehr als 60 jüdische Haushalte unterstützt werden. Jede Ausschüttung erfolgt nach einer Prüfung im Schnellverfahren und ist mit maximal 1.000 Euro pro Haushalt gedeckelt. Die Zahl der hilfesuchenden Gemeindemitglieder steigt mit jedem Tag, den wir uns in diesem Ausnahmezustand befinden an. Angesichts dieser immer größeren Herausforderung, die wir alle momentan meistern müssen, brauchen wir dringend Ihre Mithilfe!

In wenigen Tagen feiern wir Pessach: Sorgen wir gemeinsam dafür, dass jedes Gemeindemitglied die Feiertage ohne Angst um seine Existenz verbringen kann. Wir wollen sicherstellen, dass finanziell benachteiligte Menschen in der Lage sind, Lebensmittel für die Sederabende zu kaufen.