Thursday is Artday – junge Künstler*innen stellen sich vor

In der Reihe „Thursday – Artday“ hat die IKG.Kultur junge jüdische Künstler*innen eingeladen sich selbst vorzustellen – und zwar jeden Donnerstag auf IKG.Kultur.

Netaly Baibochaev

 

Netaly Baibochaev
Die in Wien geborene Künstlerin studierte Pflegewissenschaft und ist hauptberuflich als Krankenschwester tätig. Bereits als junges Mädchen hat sie eine Leidenschaft für Kunst entwickelt und interessierte sich insbesondere für handgezeichnete Werke.

Ihre Kunst besteht hauptsächlich aus der Kombination von Abstract Art und Handlettering, mit sehr viel Liebe zum Detail. Kurze ausschlaggebende Zitate aus der Tora oder Tehilim werden durch ihre Technik zu Modern Art. Dabei wählt sie teils schöne elegante aber auch mal poppige und knallige Hintergrundfarben und dekoriert diese beispielsweise mit Blattgold oder Gold Cracks.

Weitere atemberaubende Werke können Sie auf Netalys Instagram Account @netalyb sehen.

 

Alle Künstler, die bis jetzt vorgestellt wurden: 

Gioia Zloczower

Als erstes dürften wir Gioia Zloczower vorstellen: sie fotografierte bereits für die Vogue, Vice sowie BBC und arbeitet derzeit in San Francisco als Chief Photographer des Pflegeunternehmens www.curology.com / @curology.

In ihrer Freizeit fotografiert, verkauft und stellt sie ihre poppige Kunst aus. Ihre Werke spiegeln Kontraste wieder, dabei spielt sie beispielsweise mit der feinen Linie zwischen Schönheit und Revolte sowie Sauberkeit und Schmutz. „Ich liebe es mit meinen Objekten zu spielen und mit ihnen intim zu werden, sei es ein Donut, ein Model oder ein Einkaufswagen“.

Mehr farbenfrohe Kunst und Informationen über Gioia können Sie unter http://www.blondebundle.com sowie auf ihren Instagram account @blondebundle finden.

 

 

Nach  Gioia Zloczower, die mit ihrer poppigen Fotokunst bereits mehrere Ausstellungsflächen bespielt hat, ist ein weiterer begabter Künstler – Roy Riginashvili an der Reihe.

Roy Riginashvili

Roy Riginashvili, der in Israel geboren wurde, kam mit seinen Eltern und seiner Schwester als Dreijähriger nach Österreich. Er studierte Graphikdesign am SAE-Institut in Wien und ist fasziniert von den vielfältigen Möglichkeiten der Kalligrafie. 2016 gründete er „Phesh! Die Künstlerei“ und nimmt Aufträge für Aquarelle/Porträts, Kalligrafie und Grafikdesign entgegen. Mit Phesh hat er seine Leidenschaft zu einem Unternehmen geformt und bietet die Möglichkeit individueller Gemälde für Unternehmen wie für Private an. Mehr über seine Kunstwerke und seine Arbeit können Sie in einen wina- Beitrag „Wenn Gott den Weg zeigt“ lesen. Auf seiner Webpage, Facebook und Youtube findet man Videos, die ihn bei der Arbeit zeigen.
Website: phesh.at
Facebook: facebook.com/diekuenstlerei/
Youtube: Phesh! Die Künstlerei
Instagram: #phesh_calligraphy

 

 

Daniel Shaked

Der nächste Künstler, Daniel Shaked, ist ein Fotograf und Journalist. Seine Portraits zeigen mehr als nur Gesichter, sie halten den Moment fest und erzählen gleichzeitig ganze Geschichten. Seine Werke wurden in nationalen und internationalen Magazinen publiziert und bilden unter anderem seit Jahren das grafische Grundgerüst des jüdischen Stadtmagazins WINA – wie seine aktuellen Portraits von Susanne Bock zu ihrem 100. Geburtstag.

Mehr  über Daniel Shaked können Sie unter www.danielshaked.com sowie über seinen Instagram account #mrshaked erfahren.

 

 

 

Sascha Vernik

Ein Wiener, Sascha Vernik, alias Revkin, studierte Malerei an der Universität für angewandte Kunst.

Seine Arbeiten umspannen narrative Medien wie klassische 2D Animation und Storyboards sowie großformatige Ölgemälde.

Sascha Vernik, beeinflusst von Künstlern wie Kim Jung Gi, James Jean, Aryz, Alex Kanevsky, Nychos oder Katsuhiro Otomo, verwandelt sein visuelles Vokabular in Werke in verschiedenen Medien und Formaten.

Nach seinem Abschluss an der Uni Wien arbeitete er als storyboard artist  für Werbung und Spielfilme sowie als Animator für Filme wie A Hologram For a King  oder Tracking Edith  und leitete den Animationskurzfilm Embracing Lovers.

Er führt regelmäßig ein Tagebuch in seinen Skizzenbüchern, malt einen lebensgroßen Wal und arbeitet an seiner Gemäldeserie Der Frieden der niemals kam. Mehr über seine erstaunliche Arbeit: www.revkin.at, www.instagram.com/revkin/, studio@revkin.at

 

 

Sashi Turkof

Die Werke dieser besonderen Künstlerin, Sashi Turkof, sind in den letzten 3 Jahren entstanden und thematisieren vor allem das Umfeld und die Umstände in denen Kunst entsteht.

Gesellschaftliche Normen beeinflussen das Ideal eines perfekten Bildes und damit auch den Prozess des künstlerischen Ausdrucks. Diesen Druck wird man als Künstler*In fast unmöglich los. So hat Turkof entschieden, mit Hilfe außergewöhnlicher Mittel sich selbst von diesen ungeschriebenen Regeln zu befreien – einen Großteil ihrer Werke malt sie blind. Indem sie sich beim Malen die Augen bedeckt, entzieht sie sich aktiv der Kontrolle und schafft somit, ihre Kunst direkt aus ihren Gedanken entspringen zu lassen – unbeeinflusst von gesellschaftlichen Normen.

Turkof arbeitet viel mit der Koexistenz von Gegensätzen – in ihren Werken herrscht durchgehend eine Dualität zwischen blind gemalten, expressionistischen und präzisen  Elementen, die beinahe an Kubismus erinnern. Diese Vielschichtigkeit und Komplexität stellt sie der Idee von Perfektion unserer Gesellschaft entgegen. Mehr Informationen zu ihren Kunstwerken finden Sie auf Instagram: @sashi_turkof

 

 

 

Seit jungen Jahren interessiert sich Dominique schon für Kunst aller Art. Mit ihren Line-Art Werken erzählt sie ihre Geschichten, oft mit figuralen Motiven, kräftigen Farben und starken Bezügen zu Pop-Art. Die starken Kontraste zwischen Farben und Strukturen wirken dabei wie die helle und dunkle Seiten der selben Figur. Mehr Informationen zu ihren Kunstwerken finden Sie auf Instagram:@mizzzzmimi