Stellungnahme IKG: Studie zu Wiener Jugendarbeit zeigt Realität auf

Die kürzlich veröffentlichte Studie zur Wiener Jugendarbeit zeigt deutlich auf, wie hoch die Gefahr islamistischer Radikalisierung unter Jugendlichen ist. Der ausgeprägte Antisemitismus in dem befragten Segment von Jugendlichen mit Migrationshintergrund sollte von den verantwortlichen Politikern ernst genommen werden.

Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien warnt seit geraumer Zeit vor einem steigenden Antisemitismus aufgrund verstärkter Zuwanderung von Muslimen. Viele sind aus Herkunftsländern geflohen, in welchen Antisemitismus bereits in der Schule und bei der Erziehung eine Rolle spielt. Diese Studie sollte für Politiker in Österreich und insbesondere die Wiener Stadtpolitiker ein Anlass sein, möglich rasch mittels wirksamen Maßnahmen gegen diese Form von Antisemitismus anzukämpfen. Unter anderem sollten zum Beispiel ein Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen sowie Veranstaltungen zur Aufklärung über den Holocaust vorgesehen sein.

“Den Jugendlichen muss dauerhaft vermittelt werden, dass Antisemitismus in Österreich und Europa keinen Platz hat. Neben punktuellen Studien, ist die kontinuierliche Beobachtung und Bekämpfung antisemitischer Tendenzen notwendig”, so IKG-Präsident Oskar Deutsch.