Mena Exklusiv: „Manifestation der Judeophobie“. Über den Bludan-Kongress von 1937

Vom 8. bis zum 10. September 1937 tagte im syrischen Bludan, einer 50 km nordwestlich von Damaskus gelegenen Sommerfrische, ein arabischer Kongress, der den Fortgang des Nahostkonflikts in zweifacher Hinsicht prägte: „Bludan“ war erstens der Ausgangspunkt einer panarabischen Bewegung, deren einziges Ziel die Zerschlagung des Zionismus war. „Bludan“ war zweitens ein Geburtsort des „Islamischen Antisemitismus“: Von hier aus gelangte das hetzerische Pamphlet Judentum und Islam in die arabische Welt.

Beide Zuspitzungen sind mit dem Namen von Amin el-Husseini, dem Mufti von Jerusalem, verknüpft. Dieser wollte um jeden Preis die von der britischen „Peel-Kommission“ vorgeschlagene und von London unterstützte Aufteilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat verhindern. Eben diesem Zweck sollte der Bludan-Kongress dienen. Persönlich konnte der Mufti nicht daran teilnehmen: Nachdem am 17. Juli 1937 der Versuch der Mandatsmacht, ihn zu verhaften, missglückt war, hielt er sich bis Oktober 1937 im Moscheebezirk Jerusalems versteckt.[1] Gleichwohl ernannten ihn die Teilnehmer des Kongresses zum Ehrenpräsidenten der Versammlung.

Panarabismus gegen Zionismus

Die Vorgespräche über Durchführung und Ausrichtung des Kongresses hatte der Mufti schon Ende Juni 1937 in Damaskus geführt und dort auch die Verantwortlichen für dessen Vorbereitung bestimmt.[2] Zudem hatte er „die Mittel bereitgestellt, um die beiden großen Hotels in Damaskus und Bludan zu mieten und einer großen Anzahl unbemittelter Teilnehmer Freiplätze zu gewähren“, wie es in einem Bericht des deutschen Generalkonsuls von Beirut heißt.[3] Da war es kein Wunder, dass der Kongress 411 Teilnehmer zählte, obwohl in die Halle des „Grand Hotel of Bloudan“, in der der Kongress stattfand, nur 250 Personen passten. 160 kamen aus Syrien, 128 aus Palästina, 65 aus dem Libanon, 30 aus Transjordanien, zwölf aus dem Irak, sechs aus Ägypten und ein Delegierter aus Saudi-Arabien. Unter ihnen waren zwar bedeutende arabische Persönlichkeiten wie der ehemalige irakische Premier Naji al-Suwaidi, der die Versammlung leitete. Amtierende arabische Regierungsmitglieder blieben der antibritisch orientierten Veranstaltung jedoch fern.

Der Kongress beschloss, den Peel-Plan, die Balfour-Erklärung und das britische Mandat über Palästina zu Fall zu bringen und den panarabischen Widerstand gegen den Zionismus zu verstetigen. So wurden ein jährlicher „Palästina-Tag“ und eine „Palästina-Spende“ eingeführt und der Boykott jüdischer Waren angeordnet. Demgegenüber hielt man sich mit Angriffen auf London zurück. Moderate Kräfte des Kongresses hätten verhindert „dass sich eine Manifestation der Judeophobie in eine Orgie der Anglophobie verwandelte“, notierte später Gilbert MacKereth, der britische Konsul von Damaskus.[4]

Auch deshalb versammelten sich die radikaler gestimmten Kongress-Delegierten in der Frühe des 12. September zu einem Geheimtreffen in einer Damaszener Wohnung. Hier machten die etwa Hundert Anwesenden ihrem Unmut über die halbherzige Haltung der Kongress-Mehrheit Luft und bereiteten Sprengstoffattacken auf britische Fahrzeuge und Anschläge auf andersdenkende Araber vor. „Man war übereinstimmend der Meinung“, notierte ein britischer Spitzel, dem es gelang dieser Sitzung beizuwohnen, „dass Araber, die freundliche Beziehungen mit den Briten fortsetzten, systematischen persönlichen Angriffen ausgesetzt sein sollten. Man hielt es für das Beste, diese ,verräterischen‘ Araber einzuschüchtern.“[5]

Derselbe Spitzel nahm inkognito auch am Bludaner Kongress teil und berichtete seinem britischen Auftraggeber über das „rabiat anti-jüdischen Pamphlet“ Judentum und Islam, „das an jeden Teilnehmer des Bludan Kongresses ausgehändigt wurde.“[6]

Islamischer Antisemitismus

Das Neuartige an der 31-seitigen Broschüre über Judentum und Isam bestand darin, dass sie den Judenhass des Islam und den Antisemitismus Europas erstmals vereint. Dies aber zeichnet den Islamischen Antisemitismus aus: Nur hier wird der degradierende Antijudaismus des Frühislam mit dem verschwörungsbezogenen Antisemitismus der Moderne kombiniert. Ein Beispiel liefert die Charta der Hamas. Sie porträtiert die Juden einerseits als arme Hunde, die fliehen und sich hinter Bäumen und Steinen verstecken müssen; andererseits werden sie bezichtigt, als übermächtige Beherrscher der Welt über Kriege und Revolutionen zu entscheiden.

So springt auch die Darstellung in Judentum und Islam zwischen dem 7. Jahrhundert und dem 20. Jahrhundert hin und her und zitiert in geballter Konzentration die bösartigsten Angriffe auf Juden aus dem Koran. Gleichzeitig attackiert der Text die Juden in der Diktion des europäischen Antisemitismus als „große Geschäftsleute“, als „Ausbeuter“ und als die Verursacher der Pest. Seit Mohammeds Zeiten hätte die Juden ununterbrochen versucht, „die Muslime zu vernichten“ Der schiere Existenzkampf sei für Araber also nichts Neues, nur habe sich „im Laufe der Zeit der Schauplatz verändert.“

„Die Verse aus dem Koran und Hadith“, heißt es abschließend, „beweisen Euch, dass die Juden die bittersten Gegner des Islam gewesen sind und noch weiter versuchen, denselben zu vernichten. Glaubt ihnen nicht, sie kennen nur Heuchelei und List. Haltet zusammen, kämpft für den islamischen Gedanken, kämpft für euer Religion und euer Dasein! Gebt nicht eher Ruhe, bis euer Land von den Juden frei ist. Duldet nicht den Aufteilungsplan, denn Palästina ist seit Jahrhunderten ein arabisches Land und soll ewig arabisch bleiben.“[7]

Die Nazis ließen im Zweiten Weltkrieg das in Bludan verteilte Pamphlet nahezu wortgleich unter dem Titel Der Islam und die Juden auf Arabisch, Deutsch und Serbokroatisch verbreiten. Sie hatten bei ihren Bemühungen, die Araber gegen die Juden zu mobilisieren, entdeckt, dass ihr rassistischer Antisemitismus auf Unverständnis stieß und griffen umso begieriger die islambezogene Variante von Judenhass, die sich durch diesen Text zieht, auf.

So ist aus Aktenfunden bekannt, dass 1942 das Berliner Auswärtige Amt 1.500 Exemplare „einer deutschen, in arabischer Sprache verfassten Propagandaschrift Der Islam und die Juden“ zur „unauffälligen Verteilung“ an den deutschen Konsul in Tanger schickte. Die für Tanger zuständigen spanischen Behörden waren allerdings der Ansicht, „dass die Verteilung einer solchen gegen die jüdischen Elemente in Spanisch Marokko gerichteten Propagandaschrift nicht gestattet werden könne“. Sie ließen sämtliche Exemplare beschlagnahmen und  vernichten.[8] 1943 wurden in Zagreb weitere 10.000 Exemplare von Islam und Judentum, diesmal auf Serbokroatisch (Islam I Zidovstvo), gedruckt und in Bosnien und Kroatien verteilt.[9] Woher aber stammte der erstmals in Bludan verteilte Text?

Judentum und Islam wurde am 18. August 1937 in Kairo von Mohamad Ali al-Taher, dem Direktor des „Informationsbüro für Palästina“ veröffentlicht. Al-Taher war ein bekannter Journalist aus Palästina, er seit langem in Kairo lebte. Er trat als „berüchtigter Agitator“, so eine britische Quelle, gegen den Peel-Plan auf.[10] Nach Auskunft von Brynjar Lia gehörte er zu el-Husseinis „palästinensischen Kontakten in Kairo“, die unter anderem auch den Transfer von Nazi-Geldern an die Muslimbruderschaft organisierten.

„Ein vornehmer Araber schrieb dieses Buch über die Juden und ihr Verhalten“, erklärte al-Taher in seinem kurzen Vorwort zu Judentum und Islam, „und wir schätzen es sehr.“ Das „Informationsbüro für Palästina“ publiziere diese Arbeit, da die Muslime und Araber „gerade in der jetzigen Zeit, da die Juden durch Beseitigung der Muslime und der Araber einen Staat zu schaffen suchen“, über Juden Bescheid wissen müssten.[11]

Vom Territorial- zum Religionskrieg

Al-Taher gehörte zu den prominenten Teilnehmern des Bludan-Kongresses und war Mitglied des dort eingerichteten „Propaganda-Komitees“. Mit der Verteilung des von ihm veröffentlichten Pamphlets wurden arabische Intellektuelle erstmals mit einem zeitgenössischen Text konfrontiert, der den Islam unter Bezugnahme auf das 7. Jahrhundert radikal antijüdisch definiert.

Obwohl es dem Koran an judenfeindlichen Versen nicht mangelt, behandelte „die klassische islamische Literatur … den Kampf mit den Juden als eine relativ geringfügige Episode im Leben des Propheten“, betont Bernard Lewis, der Doyen der modernen Islamforschung. Erst in neuerer Zeit sei „der Konflikt Mohammeds mit den Juden … als ein zentrales Thema seiner Lebensgeschichte dargestellt worden, und ihrer Feindschaft ihm gegenüber ist kosmische Bedeutung zugeschrieben worden. Das ist neu und steht in direkter Beziehung zu neuen Situationen und Einflüssen.“[12] In der Tat wurde in Judentum und Islam angesichts der mit dem „Peel-Plan“ angedrohten jüdischen Staatlichkeit und unter dem Einfluss von Antisemiten eine seit 1.400 Jahren andauernde Verschwörung der Juden gegen Mohammed und den Islam konstruiert. Auf dieses neue Paradigma stützte Sayyid Qutb sein 1950 veröffentlichtes Manifest „Unser Kampf mit den Juden“.[13] 1972 zitierte Yehoshafat Harkabi in seiner Studie Arab Attitudes to Israel bereits sechs arabische Bücher, deren Antisemitismus auf der „Islamisierung von Judenhass“ basiert.[14]

Während der Bludan-Kongress Wert darauf legte, auch christliche Araber in das Konzept des Panarabismus zu integrieren, setzte Judentum und Islam auf ein pan-islamisches Konzept. Dieser Text wurde, so der amerikanische Historiker Jeffrey Herf, „einer der Grundlagentexte der islamistischen Tradition“, weil er „die Religion des Islam als die Quelle von Judenhass definiert.“[15] In der Tat trug Judentum und Islam dazu bei, den begrenzten Territorialkonflikt um palästinensisches Land in einen unbegrenzten Religionskrieg auf Leben und Tod zu verwandeln.

Offene Fragen

Wer aber war jener „vornehme Araber“, der Judentum und Islam verfasste? Während dieses Geheimnis weder im August 1937 in Kairo noch einen Monat später in Bludan gelüftet wurde, glaubte man in Berlin den Autor zu kennen. Hier dokumentierte 1938 der Berliner „Junker und Dünnhaupt Verlag“ das gesamte Pamphlet unter dem Titel Islam-Judentum. Aufruf des Großmufti an die islamische Welt im Jahre 1937.[16] In den nachfolgenden Veröffentlichungen, die die Nazis während des Zweiten Weltkriegs veranlassten, wird ebenfalls der Mufti als Autor genannt.

Ob el-Husseini tatsächlich der alleinige Initiator und Autor dieser Broschüre war, ist jedoch offen. Unstrittig ist, dass die Nazis das dem Mufti zugeschriebene Pamphlet für eigene Propagandazwecke nutzten. Waren sie auch an dessen Erstellung beteiligt?

Einerseits zeichnet sich der arabische Text durch einen poetischen Schreibstil aus, wie er auch bei anderen Texten des Mufti zu finden ist.[17] Andrerseits hat sich der Mufti zur Autorenschaft dieses Aufrufs nie bekannt. Bereits 1937 zählten die Nazis zu seinen engsten Verbündeten. Die „einzige Großmacht, die an arabischen Sieg über Juden Palästinas interessiert sei und zu der Araber volles Vertrauen hätten, sei Deutschland“, heißt es beispielsweise in einem Bericht von Fritz Grobba, dem deutschen Botschafter in Bagdad, den er schrieb, nachdem ihn Anfang Januar 1937 Emissäre des Mufti besucht hatten.[18]

Im Sommer 1937, als sich der Mufti auf dem Jerusalemer Tempelberg versteckt und ausreichend Gelegenheit hatte, Judentum und Islam zu schreiben, stand er mit Vertretern Nazi-Deutschlands über einen Mittelsmann in Kontakt.

In Deutschland hatte man sich zu diesem Zeitpunkt über das antisemitische Potential des Islam bereits Gedanken gemacht. So berichtete im April 1935 die Nazi-Zeitschrift „Weltkampf“ über die „Antisemitische Bewegung im Islam“.[19] Später hatte auch Johann von Leers, einer der bekannten antisemitischen Agitatoren, der nach dem Weltkrieg zum Islam konvertierte, wiederholt Aufsätze zum Thema „Judentum und Islam als Gegensätze“ verfasst.[20] „Nach allem, was von Leers über sich selbst geäußert hat, bewegte er sich spätestens seit 1933 in Berlin in den Kreisen der arabischen Studenten, von denen einige in Kontakt zu El-Husseini standen. Um 1936 will von Leers dann selbst Kontakt mit dem Mufti aufgenommen haben“, erklärt der Historiker Martin Finkenberger, der sich ausführlich mit der Biografie Johann von Leers‘ beschäftigt hat.[21]

Bis heute ist somit offen, wie es zur Entstehung und Veröffentlichung von Judentum und Islam kam und welche Rolle die Nazis hierbei spielten. Wir wissen nicht, in welchem Verhältnis al-Taher, der Herausgeber des Textes, zu deutschen Agenten in Ägypten stand. Nach Auskunft seines Sohnes, Hassan Eltaher, habe man seinen Vater zwar aufgefordert, mit diesen Kontakt aufnehmen. Dieser habe sich jedoch geweigert und nie Verbindung zu deutschen Agenten gehabt.[22]

Zudem ist unklar, wie es 1938 zu der deutschen Übersetzung von Judentum und Islam kam und wer diese angefertigt hat. Rätselhaft ist darüber hinaus, dass Ferdinand Seiler, der damalige deutsche Konsul in Beirut, das antijüdische Pamphlet in seinem vierseitigen Bericht über den Bludan-Kongress nicht erwähnt.[23] Dabei hatte Deutschland in Bludan eine privilegierte Position: Als Ausnahme von der Regel durfte ein Korrespondent des Deutschen Nachrichtenbüro am Kongress teilnehmen und der Völkische Beobachter sogar mit Foto hierüber berichten.

Während Historikerinnen und Historikern noch so manche offene Frage zu beantworten haben, steht fest, dass die 80 Jahre alten Weichenstellungen, die in Bludan vorgenommen wurden, den Charakter des Nahostkonflikts bis heute prägen: Noch immer prügeln Regierungen und Medien der arabischen Welt auf Israel ein, um von den wichtigen Themen und dem eigenen innenpolitischen Versagen abzulenken; noch immer verhindert der religiös fanatisierte Judenhass eine humanitäre Lösung dieses Konflikts.

Abnmerkungen:

[1] Siehe zur missglückten Verhaftung meinen Aufsatz auf http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/terror-und-verrat-wie-der-mufti-von-jerusalem-seiner-verhaftung-entging/

[2] Yehuda Taggar, The Mufti of Jerusalem and Palestine Arab Politics, 1930-1937, New York & London 1986, S. 454.

[3] So der deutsche Generalkonsul in seinem Bericht über die Konferenz vom 16. September 1937, in: British National Archive (BNA), GFM 33/611, Serial 1525.

[4] Elie Kedourie, The Bludan Congress on Palestine, September 1937, in: Middle Eastern Studies, Vol. 17, Januar 1981, No. 1, S. 111.

[5] Report of a secret meeting of Syrian and Palestine extremist politicians, held in house of Hani al Jalad, in Suq Sarouja, Damascus, in the early hours of September 12, 1937, in: Kedourie, a.a.O., S. 125.

[6] Description of a violently anti-Jewish pamphlet printed in Cairo for the Palestine Defence Committee there which was given to each of the persons attending the Bludan congress, in: Kedourie, a.a.O., S. 123f.

[7] Der Gesamttext findet sich bei Mohamed Sabry, Islam-Judentum-Bolschewismus, Berlin 1938, S. 22ff.

[8] Deutsches Konsulat, Tanger, den 8. Mai 1942, „Beschlagnahme einer deutschen Propagandaschrift ,Der Islam und die Juden‘ (in arabischer Sprache)“, Zentrum Moderner Orient Berlin, Höpp-Archiv, 01.10.015.

[9] David Motadel, Islam and Nazi Germany’s War, Cambridge, MA 2014, S. 196. Für Motadel ist Islam und Judentum „one of the most significant examples of this kind of religiously charged anti-Jewish propaganda dispersed among Muslims.” Die Historikerin Jennie Lebl hat die serbokroatische Fassung dieses Textes ins Englische übersetzt. Vgl. Jennie Lebl, The Mufti for Jerusalem Haj-Amin el-Husseini and National-Socialism, Belgrade 2007, S. 311ff.

[10] In einem Bericht bezeichnet Sir Miles Lampson, der britische Botschafter in Kairo, al-Taher als „notorious agitator“. Siehe BNA, FO 371/20811, Palestine: Egyptien press, 18. August 1937.

[11] Ich danke dem Arabisten und Historiker Dr. Edi Cohen, der die arabische Ursprungversion des Textes entdeckte, für die Übersetzung des Deckblatts dieser Broschüre.

[12] Bernard Lewis, „Treibt sie ins Meer!”. Die Geschichte des Antisemitismus, Frankfurt/M. 1987, S. 151.

[13] Eine vollständige englische Übersetzung dieses Manifests findet sich bei Ronald L. Nettler, Past Trials and Present Tribulations. A Muslim Fundamentalist’s View on the Jews, Oxford 1987, S. 72ff.

[14] Yehoshafat Harkabi, Arab Attitutes To Israel, Jerusalem 1972, S. 264.

[15] Jeffrey Herf, Haj Amin al-Husseini, the Nazis and the Holocaust: The Origins, Nature and Aftereffects of Collaboration, in: Jewish Political Studies Review, Fall  2016, Volume 26, Numbers 3 & 4, Seite 15.

[16] Dr. Mohamed Sabry, Islam-Judentum-Bolschewismus, Berlin 1938, S. 22ff.

[17] Mündliche Mitteilung von Dr. Eli Cohen.

[18] Grobba, Bagdad, den 5. Januar 1937, in: Politisches Archiv des Auswärtigen Amts (PAAA), Akten betreffend Judenfragen, Pol. VII, R 104791.

[19] Kureshi, Antisemitische Bewegung im Islam, in: Der Weltkampf, April 1935, München, 12. Jahrgang, Heft 136, S. 113ff.

[20] Johann von Leers, Judentum und Islam als Gegensätze, in: Die Judenfrage in Politik, Recht, Kultur und Wirtschaft, Nr. 24, Jahrgang VI, 15. Dezember 1942, S. 275ff; siehe zu von Leers: Martin Finkenberger, „,Während meines ganzen Lebens habe ich die Juden erforscht, wie ein Bakteriologe einen gefährlichen Bazillus studiert‘ – Johann von Leers (1902 -1965) als antisemitischer Propagandaexperte bis 1945“, in: Bulletin Nr. 2 des Deutschen Historischen Instituts, Moskau 2008, S. 88ff, sowie Joel Fishman, The Postwar Career of Nazi Ideologue Johann von Leers, aka Omar Amin, the ,First-Ranging German‘ in Nasser’s Egypt, in: Jewish Political Studies Review, Fall  2016, Volume 26, Numbers 3 & 4, Seite 54ff.

[21] Ich danke Martin Finkenberger für diese Information, die er mir am 11. Oktober 2016 übermittelte.

[22] Ich danke dem in Kanada lebenden Hassan Eltaher für diese Information, die er mir im Januar 2017 übermittelte.

[23] Deutsches Generalkonsulat, Panarabischer Kongress in Bludan, Beirut, den 16. September 1937, in: BNA GFM 33/611, Serial 1525.

Von Matthias Küntzel

Quelle: http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/manifestation-der-judeophobie-ueber-den-arabischen-bludan-kongress-von-1937/?utm_source=newsletter&utm_medium=email