Wiener Zeitung: Mehr als nur ein Schnitt

Von Alexia Weiss

Die Produktion von koscherem Fleisch ist so viel mehr als die Schlachtung von Hand. Das Tier muss gesund aufwachsen, darf nicht durch einen langen Tiertransport gestresst sein und muss nach seinem Tod völlig ausbluten. Die jüdischen Speisegesetze bemühen sich hier, das Leid des Tieres so gering als möglich zu halten, sagt Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister im Gespräch mit der Wiener Zeitung. Einen minutenlangen Todeskampf gibt es nicht.