Leopoldstadt: Erinnerungen an verfolgte Juden

Wien (OTS/RK) – Das ehrenamtliche Bezirkshistoriker-Team aus dem Bezirksmuseum Leopoldstadt (2., Karmelitergasse 9) weist auf eine Führung hin: Am Mittwoch, 14. Februar, geht um 18.30 Uhr bei der U-Bahn-Station Schottenring (Ausgang: Herminengasse) ein nachdenklich machender Rundgang mit der Historikerin Tina Walzer los. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dabei an tragische Schicksale jüdischer Bewohnerinnen und Bewohner der Herminengasse erinnert, die während der NS-Zeit verfolgt wurden. Die Führung ist gratis.
Infos: Telefon 4000/02 127.

Tina Walzer und Studierende haben sich mit der Thematik „Die Verfolgung der jüdischen Bewohner der Herminengasse zwischen 1938 und 1945“ eingehend beschäftigt. Umfangreiche Erhebungen ergänzten das Kunst-Projekt „Herminengasse“ bei der U-Bahn-Station Schottenring. Walzer und ihre Kollegenschaft konnten konkrete Angaben über mehr als 1.400 NS-Opfer recherchieren und Spuren vieler weiterer Verfolgter in Erfahrung bringen.

Der Auftraggeber des Kunst-Projektes „Herminengasse“ waren die „Wiener Linien“ (Kooperation mit „KÖR – Kunst im öffentlichen Raum“). Tina Walzer und die anderen Forscherinnen und Forscher suchten zum Beispiel im „Österreichischen Staatsarchiv“ sowie im „Wiener Stadt-und Landesarchiv“. Das „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“, das Archiv der „Israelitischen Kultusgemeinde“ und Grundbücher aus vergangener Zeit wurden ebenfalls bei den Erhebungen herangezogen. Auskünfte zu der Führung erteilt der ehrenamtliche Museumsleiter, Georg Friedler, gerne via E-Mail:
bm1020@bezirksmuseum.at.

Allgemeine Informationen:
Bezirksmuseum Leopoldstadt:
www.bezirksmuseum.at
KÖR – Kunst im öffentlichen Raum:
www.koer.or.at/projekte/herminengasse/
Wiener Linien:
www.wienerlinien.at
Israelitische Kultusgemeinde:
www.ikg-wien.at

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