JMF (J.Post): Empörung über die deutsche Finanzierung palästinensischer Schulbücher, die Terror verherrlichen

Von BENJAMIN WEINTHAL

Die palästinensische Terroristin Dalal al-Mughrabi, die 1978 an der Ermordung von 38 Israelis, darunter 13 Kindern, beteiligt war, wird im palästinensischen Unterrichtsmaterial als Märtyrerin verteidigt.

Ein deutscher Bundestagsabgeordneter forderte am Montag eine Erklärung von der Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, warum Steuergelder für die Verbreitung von Hass und Gewalt in palästinensischen Schulbüchern eingesetzt werden, in denen auch die Gruppe Schwarzer September für die Ermordung von elf israelischen Athleten 1972 bei den Olympischen Spielen in München verehrt wird.

Frank Müller-Rosentritt, Abgeordneter der Freien Demokratischen Partei (FDP), schrieb in seinem Twitter-Feed als Reaktion auf einen Zeitungsartikel der BILD, in dem die Finanzierung der Bildungsabteilung der Palästinensischen Autonomiebehörde durch Deutschland aufgedeckt wurde: „Unglaublich: Kinder sollten Bildung für bessere Zukunft erhalten, nicht Erziehung zu Hass und Gewalt. Bundesregierung muss f. Aufklärung sorgen. Dt. Steuergelder dürfen nicht in Terror-Propaganda fließen.“

Laut dem BILD-Bericht, der auf einer Studie der Organisation „Impact-se“ basiert, sind die palästinensischen Schulbücher voll mit Beispielen von Terrorismusverherrlichung.

Die BILD schrieb, dass der Angriff des Schwarzen September und die Flugzeugentführungen der Palästinenser als Erfolgsgeschichten dargestellt werden. Laut den Materialien in den Schulbüchern werden die Morde an den israelischen Athleten als „Schlag gegen zionistische Interessen im Ausland“ gelehrt.

Die Entführung von Flugzeugen durch die von den USA und der EU als terroristische Vereinigung bezeichnete Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) wird in den Materialien als „Operationen gegen Zionisten“ bezeichnet.

Die palästinensische Terroristin Dalal al-Mughrabi, die 1978 an der Ermordung von 38 Israelis, darunter 13 Kindern, beteiligt war, wird im palästinensischen Unterrichtsmaterial als Märtyrerin verteidigt.

In einem Schulbuch existiert Israel auf einer Karte des Nahen Ostens überhaupt nicht. Die Bundesregierung hatte der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) für eine Laufzeit von vier Jahren mehr als 32 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wurde der PA eine weitere Zahlung von 25 Millionen Euro von der deutschen Regierung sowie aus Finanzierungsprogrammen mit anderen Ländern bereitgestellt.

„Wir unterstützen eine unabhängige Untersuchung der palästinensischen Schulbücher“, sagte ein Sprecher der deutschen Regierung und fügte hinzu: „Die Ergebnisse werden schon Anfang 2019 erwartet.“

Wie die Jerusalem Post berichtete, hatte die Partei der Christlich-Demokratischen Union von Merkel auf ihrer Parteikonferenz im Dezember einen Antrag auf Einstellung der Zahlungen an palästinensische Terroristen, durch die Israelis ermordet wurden, zurückgestellt.

 

Quelle: https://www.jpost.com/International/Outrage-over-taxpayer-money-funding-Palestinian-school-book-praising-Munich-Olympic-terrorists-574583