JMF: „Friedenspartner“ Abbas: Wir werden in Jerusalem einmarschieren – Mit Millionen von Kämpfern

Von ALEX WINSTON
23.08.2019

Anfang August sprach der Palästinenserführer bei einem Besuch im Flüchtlingslager Jalazone bei Ramallah.

Anfang August äußerte sich Mahmud Abbas, der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, bei einem Besuch im Flüchtlingslager Jalazone in der Nähe von Ramallah, mit den Worten: die Palästinenser würden „nach Jerusalem einmarschieren – Millionen von Kämpfern“.

Wie das Video, das am 10. August auf Abbas‘ Facebook-Seite hochgeladen und diese Woche vom Middle East Media Research Institute (MEMRI) gemeldet wurde, zeigt, deklarierte der Palästinenser-Präsident, dass das palästinensische Volk „[hier] bleiben wird, und niemand kann uns aus unserer Heimat vertreiben.“

Mit Bezug auf die Israelis fuhr er fort: „Wenn sie wollen, können sie selbst weggehen. Jene, die diesem Land fremd sind, haben kein Recht darauf. Es spielt keine Rolle, dass sie erklären, wie viele Häuser und wie viele Siedlungen sie da und dort bauen wollen – mit Allahs Willen werden sie alle zerstört werden. Sie werden alle im Mülleimer der Geschichte landen.“

Um seine Aussagen auch zu untermauern, behauptete Abbas, die Palästinenser würden von dem Volk abstammen, das einst das alte Kanaan besiedelt hat, indem er sagte: „Dieser Boden gehört den Menschen, die darauf leben. Er gehört den Kanaanitern, die hier vor 5.000 Jahren gelebt haben. Wir sind die Kanaaniter!“

Dann ist zu hören, wie das Publikum singt: „Nach Jerusalem marschieren wir, als Millionen Märtyrer!“

Abbas reagiert auf den Gesang mit der Proklamation: „Wir werden in Jerusalem einmarschieren – Millionen von Kämpfern! Wir werden dort einmarschieren! Wir alle, das ganze palästinensische Volk, die gesamte arabische Nation, die islamische Nation und die christliche Nation… Sie alle werden nach Jerusalem einmarschieren.“

Abbas‘ behandelte in seiner populistischen Rede noch weitere Themen, indem er die kürzlich abgehaltenen internationalen Konferenzen in Polen und Bahrain scharf kritisierte, auf denen die USA den finanziellen Teil des „Deals des Jahrhunderts“ enthüllten, und dann ablehnte, dass die palästinensischen „Märtyrer“ als Terroristen bezeichnet werden. Die Palästinensische Autonomiebehörde zahlt Millionen Dollar an Terroristen oder an Familien von Palästinensern, die wegen ihrer Angriffe, Mithilfe bei Angriffen oder der Planung von Angriffen auf Israelis getötet, verletzt oder inhaftiert worden waren.

„Wir werden ihre Bezeichnung unserer Märtyrer als Terroristen nicht akzeptieren. Unsere Märtyrer sind Vaterlandsmärtyrer“, sagte Abbas.

„Wir werden nicht zulassen, dass sie auch nur einen einzigen Cent von ihren Geldern abziehen. All das Geld wird wieder zurückfließen, denn die Märtyrer, die Verwundeten und die Gefangenen sind das Heiligste, das wir haben.“

https://www.jpost.com/Israel-News/PA-President-Abbas-We-Shall-Enter-Jerusalem-Millions-of-Fighters-599457

(Video mit engl. Übersetzung im Original )