JMF: Die Unwahrheit von der Behauptung die Palästinenser seien Nachfahren die Urbewohner Palästinas

Ihre Behauptung, die rechtmäßigen Erben des Landes zu sein, stellt eine der erfolgreichsten, wenn auch teuflischsten Propagandaerfolge, dar, die jemals erzielt wurden: Millionen von Menschen wurden davon überzeugt, dass diese absurde Unwahrheit eine unbestreitbare Wahrheit ist.

Von  Melanie Phillips  – 30. August 2019

Mahmud Abbas, der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, behauptete vor Kurzem, dass die Palästinenser die Nachkommen der Kanaaniter seien. „Dieser Boden gehört seinem Volk, seinen Bewohnern und den Kanaanitern, die vor 5.000 Jahren hier waren – und wir sind die Kanaaniter!“, erklärte er und schwor, dass alle Steine und Häuser der Israelis, die „auf unserem Boden errichtet wurden“ schließlich „im Mülleimer der Geschichte landen“ würden.

Das hat wahrscheinlich jeden westlichen Unterstützer des palästinensischen Volkes irgendwie stutzig gemacht. Immerhin ist unter jenen, die Israel feindlich gesinnt sind, die Überzeugung verbreitet, dass palästinensische Araber die indigenen Bewohner des Landes sind, die von den jüdischen Besatzern verdrängt worden waren.

Nachdem es von den Kanaanitern heißt, dass ihr Land von den Juden erobert wurde, beansprucht Abbas die kanaanitische Abstammung für die Palästinenser, um ihnen ein Vorrecht auf das Land Israel einzuräumen. Wenn sie jedoch tatsächlich Kanaaniter waren, dann können sie keine Araber sein, denn diese sind erst viele Jahrhunderte später aus der arabischen Halbinsel gekommen, wie ihr Name schon sagt. Und die Philister – von denen die Palästinenser je nach Situation ebenfalls behaupten abzustammen – waren ursprünglich aus Kreta.

Abbas‘ Behauptung ist natürlich lächerlich. Tatsache ist, dass die Juden das einzige Volk waren, für die das Land Israel jemals ihr nationales Königreich darstellte, und zwar mehrere Jahrhunderte vor der Entstehung des Islam.

Die Juden sind das einzige bestehende indigene Volk des Landes. Die palästinensische Identität wurde in den 1960er Jahren erfunden, um den Anspruch der Juden auf Israel zu vernichten und sie aus ihrer eigenen Geschichte zu löschen.

Hin und wieder wurde diese unbequeme historische Wahrheit von den Arabern selbst ausgeplaudert. 1937 sagte Auni Bey Abdul-Hadi, ein lokaler arabischer Führer, gegenüber der Peel-Kommission, die schließlich die Teilung Palästinas vorschlug: „Es gibt kein Land namens Palästina! ‚Palästina‘ ist ein Begriff, den die Zionisten erfunden haben!“

1977 sagte Zahir Muhsein, Mitglied des PLO-Exekutivkomitees: „Es gibt kein palästinensisches Volk. Die Errichtung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel, um unseren Kampf gegen den Staat Israel für unsere arabische Einheit fortzusetzen.(…) Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volkes, da es die nationalen Interessen der Araber verlangen, dass wir die Existenz eines eigenständigen ‚palästinensischen Volkes‘ postulieren, um uns gegen den Zionismus zu stellen.“

Im Jahr 2012 sagte der palästinensische Minister Fathi Hammad: „Brüder, die Hälfte der Palästinenser sind Ägypter und die andere Hälfte sind Saudis. Wer sind die sogenannten Palästinenser? Wir haben viele Familien namens Al-Masri, deren Wurzeln ägyptisch sind. Ägyptisch! Sie können aus Alexandria, aus Kairo, aus Damiette, aus dem Norden des Landes, aus Assuan oder aus Oberägypten stammen. Wir sind Ägypter. Wir sind Araber. Wir sind Muslime.“

All dies wurde von den Westlern völlig ignoriert, die sich weiterhin für die fiktive Identität der Palästinenser einsetzten. Nun ist jedoch eine erstaunliche, wenn auch unbeabsichtigte Anerkennung der Wahrheit aus einer ganz unwahrscheinlichen Quelle zutage getreten.

Nazmi al Jubeh, außerordentlicher Professor für Geschichte und Archäologie an der Birzeit-Universität bei Ramallah, berichtete im Juni auf einer Konferenz der Vereinten Nationen, dass es keine Beweise für eine Verbindung der Juden mit Jerusalem gebe.

So weit, so augenscheinlich gelogen. Dank der Elder of Zion-Website ist nun ein Artikel aufgetaucht, den al Jubeh 2006 geschrieben hat, und in dem er den Mythos der palästinensischen Identität auseinander nahm und deutlich machte, dass sie nur erfunden wurde, um den Zionismus und Israel zu zerstören.

Nicht, dass er die Geschichte der Juden selbst im Land anerkannt hätte. Er erwähnte korrekt, aber nur beiläufig, dass die Römer Judäa in „Palästina“ umbenannten, um nach der Niederschlagung des „jüdischen Aufstands“ durch die Römer „die Überlieferung der Juden anzufechten“.

Er lieferte jedoch nicht den Kontext dafür, und erklärte nicht, dass die Römer das jüdische Königreich zerschlagen hatten, das jahrhundertelang existiert hatte, bevor es in aufeinanderfolgenden Strömungen kolonialer Invasoren erobert wurde.

Stattdessen behauptete er, dass „die palästinensischen Juden, die ein wesentlicher Bestandteil des palästinensischen Volkes waren, zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen, sich mit der zionistischen Bewegung zu identifizieren und sich so vom Rest ihres eigenen Volkes abzusondern…“

Trotz dieser ungeheuerlichen und absurden Verfälschung der jüdischen Geschichte ist das markanteste Element von al Jubehs Bericht das Eingeständnis der für uns objektiven Wahrheit: dass es von Anfang an keine palästinensische Identität gab.

Er schrieb, dass die Menschen, die seit den Römern in Palästina lebten, „zum Großteil einer größeren regionalen oder internationalen politischen Einheit angehörten, die in der Regel mehrere Völker, ethnische Gruppen und Kulturen umfasste“.

Und er schrieb, dass die heutigen Palästinenser auf ähnliche Weise „das Ergebnis von akkumulierten ethnischen, rassischen und religiösen Gruppen sind, die in diesem Landstreifen einst lebten, ihn eroberten, besetzten und durchquerten. Kriege und Invasionen haben die lokale Bevölkerung im Lauf der Geschichte nie gänzlich ersetzt. Sie haben vielmehr der lokalen Identität noch etwas hinzugefügt, sie vermischt und neu formuliert. Das palästinensische Volk sind die Kanaaniter, die Philister, die Jebusiter, die Assyrer, die Babylonier, die Ägypter, die Aramäer, die Griechen, die Römer, die Byzantiner, die Araber, die Türken, die Kreuzfahrer und die Kurden, die sich einst in Palästina niederließen, es eroberten, besetzten oder einfach hindurchzogen.“

Er schrieb, dass der „Kampf“ gegen den Zionismus und den Staat Israel den Palästinensern ihre Identität verlieh. „Diese Identität kann nur in Zusammenhang mit dem Konflikt verstanden werden.“

Sie wurde international als „Symbol für den antikolonialen Befreiungskampf“ anerkannt. Erst nach dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 versuchten die Palästinenser, diese Identität durch eine bewusste Entwicklung von künstlerischem Ausdruck, Architektur und lokaler Geschichte anzunehmen.

Al Jubeh formuliert es sogar noch schärfer: Hätte sich die Geschichte in der Region nach dem Ersten Weltkrieg anders entwickelt, hätten sich die Palästinenser möglicherweise keinen Staat gewählt, um ihre Identität auszudrücken.

Jahrzehntelang vermarkteten sie den Konflikt mit Israel als „arabisch-israelisch“ und nicht als „palästinensisch-israelisch“. Wie Al Jubeh schrieb, tauchte die Idee eines Staates Palästina erst Mitte der 1970er Jahre auf, als die palästinensische Identität rund um das stark unterstützte Image einer „kämpfenden Nation, die nach Freiheit strebt“ politisiert wurde. Dieses Streben wurde zum wichtigsten Mittel bei der Herausbildung des gegenwärtigen Selbstverständnisses der Palästinenser.

Mit anderen Worten, die palästinensische Identität hat keinerlei Bedeutung außer eine Bewegung zu sein, die der indigenen jüdischen Bevölkerung das Recht auf ihre eigene Heimat verwehrt.

Die Behauptung der Palästinenser, die rechtmäßigen Erben des Landes zu sein, steht im Zentrum der westlichen Feindseligkeiten gegen Israel. Sie stellt eine der erfolgreichsten, wenn auch teuflischsten Propagandaerfolge, dar, die jemals erzielt wurden: Millionen von Menschen wurden davon überzeugt, dass diese absurde Unwahrheit eine unbestreitbare Wahrheit ist.

Alle die üblen Verleumdungen und Verzerrungen, die westliche Widersacher Israel vorwerfen, um es zu delegitimieren und zu zerstören, beruhen auf dieser historischen Lüge. Behauptungen, dass Israel das Land eines anderen Volkes besetzt, dass seine Handlungen illegal sind, dass seine Grausamkeiten und Rücksichtslosigkeiten denen der kolonialistischen Invasoren gleichen – all dies und noch mehr beruht auf dem Glauben, dass die Palästinenser die rechtmäßigen Erben des Landes seien.

Das ist der Grundstein zu der Sache, die die westlichen Liberalen glauben lässt, sie seien die antikolonialistischen Verteidiger der Rechte indigener Völker.

Aber es sind die Palästinenser – und die dahinter stehende arabische und muslimische Welt –, die kolonialistische Absichten haben und das jüdische Volk seiner rechtmäßigen und historischen Heimat berauben wollen. Und es ist die Unterstützung für diese infame Sache, die mehr als jede andere den moralischen Kompass des Westens zunichte gemacht hat.

Quelle: https://jewishwebsite.com