JMF (Audiatur Online): Amnesty International: Tourismus als Beihilfe zu Kriegsverbrechen?

In einer neuen Broschüre greift Amnesty International (AI) vier grosse Online-Buchungsplattformen dafür an, den Tourismus in Ostjerusalem und israelischen Siedlungen im Westjordanland zu begünstigen. Die Organisation wirft ihnen nicht weniger als Beihilfe zu Kriegsverbrechen vor. Damit nicht genug: Faktisch stellt sie historische jüdische Verbindungen in Abrede, ausserdem misst sie mit zweierlei Mass.

Die Organisation NGO Monitor hat es schon frühzeitig gewusst. «Amnesty International wird Anfang des Jahres 2019 eine Reihe von intensiven Kampagnen durchführen, in denen Israel ausgesondert wird», schrieb der israelische Watchdog zu Beginn des Jahres auf seiner Website. Dabei werde AI «historische jüdische Verbindungen mit Jerusalem und anderen Orten delegitimieren und diskriminierende Boykotte gegen Israel fördern». Konkret werde die Menschenrechtsorganisation gezielt Unternehmen an den Pranger stellen, die in israelischen Siedlungen im Westjordanland sowie in Ostjerusalem geschäftlich tätig sind, und den touristischen Besuch von dortigen historischen jüdischen Stätten als Verstoss gegen die Menschenrechte kriminalisieren. NGO Monitor sollte Recht behalten: Vor wenigen Tagen erschien die AI-Publikation «Destination: Occupation. Digital tourism and Israel’s illegal settlements in the Occupied Palestinian Territories» («Reiseziel: Besatzung. Digitaler Tourismus und Israels illegale Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten»). Weiter auf Audiatur Online lesen.