„Jetzt Zeichen setzen“ besorgt über rechtsextreme Symbole bei der am Samstag stattgefundenen „Anti-Covid-Demo“

„Unser Versprechen an die Überlebenden des Nazi-Terrors ist es, darauf zu achten, dass so etwas nie wieder passiert und das beginnt mit der Sensibilisierungs- und Informationsarbeit“

„Es ist zu bedauern, dass ein Großteil der Zivilbevölkerung und einzelne Exekutiv-Organe Symbole dieser Szene nicht erkennen. Es muss klar sein, dass man durch die Teilnahme an einer Demonstration mit Rechtsextremen, deren Gesinnung unterstützt.“
(Orga-Team Jetzt Zeichen setzen )

„Information ist Abwehr“ – ein Zitat von dem im Jahr 2018 verstorbenen Holocaust-Überlebenden Rudi Gelbard. Leider ist dieses Zitat aktueller denn je.

Bei der Demonstration am Samstag, den 6.3.2021, wurden offen rechtsextreme Symboliken wie die Reichsflagge in den Farben schwarz-weiß-rot, die Odal Rune u.a. zur Schau getragen. Schwarz-weiß-rot steht in der rechtsextremen Szene zusätzlich für die Ablehnung der parlamentarischen Demokratie.

Das Organisationsteam vom Bündnis „Jetzt Zeichen setzen“ ist fassungslos: „Es ist zu bedauern, dass ein Großteil der Zivilbevölkerung und einzelne Exekutiv-Organe Symbole dieser Szene nicht erkennen. Es muss klar sein, dass man durch die Teilnahme an einer Demonstration mit Rechtsextremen, deren Gesinnung unterstützt.“

Die Mitglieder des Bündnisses „Jetzt Zeichen setzen“ bieten Schulungen und Informationen zu Symbolen und Codes der rechtsextremen Szene an.

„Unser Versprechen an die Überlebenden des Nazi-Terrors ist es, darauf zu achten, dass so etwas nie wieder passiert und das beginnt mit der Sensibilisierungs- und Informationsarbeit“, so das Organisationsteam des Bündnisses.

(Wien/OTS) – Rückfragehinweis: Bündnis „Jetzt Zeichen setzen“