IKG trauert um Bezirksvorsteher a.D. Karlheinz Hora

Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb Karlheinz Hora Ende vergangener Woche im 61. Lebensjahr. Die Stadt Wien und vor allem sein geliebter Bezirk, die Leopoldstadt verloren einen der engagiertesten, offensten und leidenschaftlichsten Kämpfer für die Ideale der Sozialdemokratie, über alle Parteilinien hinweg.

Seine Tätigkeit in der Leopoldstadt und die Verbesserungen der Lebensqualität die er erwirkte brachten den Bezirk zum Aufblühen. Alle BürgerInnen seines Bezirkes fanden fortwährend ehrliches Interesse und enormes Engagement in ihrem Bezirksvorsteher, wenn es um das Wohlbefinden und das Zusammenleben in der Leopoldstadt ging. Auch über den zweiten Bezirk hinaus, unter anderem in seinen Tätigkeiten als Landtagsabgeordneter und Gemeinderat hat Hora in Wien gewirkt: sowohl im Ausbau des öffentlichen Verkehrs, als auch in der Errichtung leistbarer Wohnungen hat er sich verdient gemacht. Als Landessekretär des Pensionistenverbands setzte er sich für die Interessen einer ganzen Generation ein und modernisierte deren Vertretung.

Der Israelitischen Kultusgemeinde war Hora nie weniger als ein echter Freund und Partner. Hora war sich der historischen und aktuellen Bedeutung der Leopoldstadt für die jüdische Bevölkerung Wiens stets bewusst und hatte in Folge immer ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Bedürfnisse. „Er verstand wie kein anderer, dass jüdisches Leben in Wien nicht nur auf die Vergangenheit und das Erinnern fokussiert sein darf, sondern unterstütze die IKG in unseren Bemühungen Offenheit, Lebendigkeit und Vielfalt zu gestalten“, betont IKG Präsident Oskar Deutsch.

Unser tief empfundenes Beileid gilt seiner Familie, seiner Frau, seinen zwei Kindern und vier Enkelkindern. Auch Freunde, Bekannte, Kollegen und sein Bezirk werden ihn schmerzlich vermissen.

Rückfragehinweis:

Israelitische Kultusgemeinde Wien,

Tel: 01 53104-106   office@ikg-wien.at