Großer Erfolg: In der nächsten Woche können alle Shoa-Überlebenden in Österreich eine Corona-Schutzimpfung erhalten

Als erste jüdische Gemeinde Europas kann die IKG Wien ab nächster Woche allen Shoa-Überlebenden in Österreich eine Corona-Schutzimpfung angeboten werden. In Absprache mit dem Gesundheitsministerium wird die Impfung zusätzlich allen Gemeindemitgliedern ab einem Alter von 85 Jahren angeboten.
Bedankt hat sich IKG Präsident Oskar Deutsch für die Möglichkeit, diese Impfungen durchzuführen, bei Gesundheitsminister Rudolf Anschober und der Stad Wien, die diese einzigartige Aktion gemeinsam mit der IKG organisiert haben. Die etwa 500 Personen, die auf diese Weise eine Schutzimpfung erhalten können, werden von einem Team der IKG kontaktiert.

Der Zeitraum, in dem die Impfungen durchgeführt werden, ist auch ein ganz besonderer, wird doch am 27. Jänner der Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau gedacht. Der Tag gilt seit 2005 als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. „Es freut mich, dass die Israelitische Kultusgemeinde hier ein besonderes Augenmerk auf die Überlebenden gerichtet hat und es mit Unterstützung Vieler im Ministerium und der Medizinischen Universität Wien geschafft hat, hier eine eigene Impfaktion zu starten“, freute sich Eva Blimlinger, Historikerin und Politikerin, in ihrer  Aussendung.