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Theater: Einmal Hölle und zurück

8. August um 20:20

Zur 800-Jahr-Feier der Pfarrkirche Umhausen bekam die Theatergruppe Vorderes Ötztal die Anfrage, ein Stück für diesen Zweck zu spielen. Die Gruppe entschied sich dafür, Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Fremdunterbringung, speziell in katholischen Heimen, auf die Bühne zu bringen.

Termine: 8.8., 13.8., 15.8. jeweils 20:20 Uhr 

Für die Erarbeitung ihrer Eigenproduktion nutzte die Theatergruppe die Interviews, die Horst Schreiber (Kamera Christian Kuen) mit Betroffenen geführt und auf der Homepage „Jetzt reden wir. Ehemalige Heimkinder erzählen“ veröffentlicht hat.

„Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht der Täter“

In den Erziehungsheimen von Stadt, Land und Orden wurden Kinder in Not gedemütigt, geschlagen und sexueller Gewalt ausgesetzt, jahrzehntelang und systematisch. Es waren die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen in der 2. Republik. Viele dieser Kinder aus armen Familien blieben traumatisiert, ein Leben lang. Kaum jemand interessierte sich für ihre Geschichte und auch sie schwiegen: aus Angst und Scham. Gewalt gegen Kinder gibt es immer noch. Schauen wir hin und nicht weg.

Die Theatergruppe Vorderes Ötztal trägt dazu bei, das Leid der Überlebenden anzuerkennen und es im kollektiven Gedächtnis der Gesellschaft zu verankern.

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Horst Schreiber, _erinnern.at_, Initiator der Aufarbeitung der Heimerziehung in Tirol

Details

Datum:
8. August
Zeit:
20:20
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Freilicht-Spielstätte Greit – Umhausen

Details

Datum:
8. August
Zeit:
20:20
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Freilicht-Spielstätte Greit – Umhausen