Israel und Österreich profitieren davon – BP Van der Bellen auf Staatsbesuch in Israel

Ab Sonntag tritt Bundespräsident Alexander Van der Bellen seinen 5-tägigen Staatsbesuch in Israel an. Bereits am Montag wird Van der Bellen auf seinen Amtskollegen Reuven Rivlin und auf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treffen. Auf der Reise wird er neben IKG-Präsident Oskar Deutsch, von einer großen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturdelegation sowie Bildungsminister Heinz Faßmann, Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck und WKO-Vizepräsidentin Martha Schulz begleitet.

In einem Interview kurz vor der Reise spricht Präsident Deutsch mit Johanna Hager und Margaretha Kopeinig für kurier.at über seine Erwartungen von dieser Reise,

»Die Beziehung zwischen Österreich und Israel ist eine sehr gute.  Sie ist auch durch die Reisen von Bundeskanzler Sebastian Kurz gewachsen. Auch touristisch und wirtschaftlich profitieren beide  Länder voneinander. Alexander Van der Bellens Besuch bei Präsident Reuven Rivlin und Premierminister Benjamin Netanjahu wird für eine weitere Vertiefung der Beziehungen sorgen.« Oskar Deutsch (kurier, 02.02.2019)

aber auch über den anhaltenden FPÖ-Boykott der IKG und darüber wie sich die Situation der Juden in Europa in den letzten Jahren verändert hat. Hier geht es zum kurier-Interview.

Anlässlich des Internationalen Holocausttages sprach Oskar Deutsch, letzte Woche, in einem langen Interview für die Süddeutsche Zeitung sehr persönlich zum Thema Holocaust, Antisemitismus und erklärte dabei auch, warum er der Regierungspartei FPÖ die Distanzierungen vom Antisemitismus nicht abnimmt.

»Die Republik ist der Menschlichkeit verpflichtet, und zwar gegenüber jedem Menschen. Das ist der Kern der Menschenrechtskonvention, die nicht zuletzt unter dem Eindruck von Millionen Schoah-Opfern entstanden ist.Der Innenminister liegt nicht nur falsch, sondern er beschämt die überwältigende Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher.« Oskar Deutsch (Süddeutsche Zeitung, 27.01.2019)