Retten Sie Leben, bleiben Sie zu Hause! Synagogen geschlossen – umfassende Krisenservices gestartet (Aktuell)

AKTUELL (Newsletter vom 17.03.2020)

Videobotschaft des IKG-Präsidenten Oskar Deutsch zur Corona-Krise

 

AKTUELL (Newsletter vom 16.03.2020, 15:30)

 

  • Allgemeine Informationen des Präsidenten
  • Versorgungssicherheit: Koschere Lebensmittel und Zusteller
  • Hygienehinweise
  • Laufende Informationen

Liebe Gemeindemitglieder,

So schwer es uns auch gefallen ist, war es eine zwingende Erforderlichkeit zum Schutz von Menschenleben, den Betrieb aller Synagogen einzustellen. Mehr noch sind alle Gemeindemitglieder aufgerufen, zu Hause zu bleiben und auch im privaten Rahmen auf soziale Kontakte zu verzichten. Jede Versammlung von mehr als 5 Personen ist behördlich untersagt. Auch Spielplätze sind gesperrt!

Es gibt derzeit nur drei Gründe, die eigenen vier Wände zu verlassen:

    1. Arbeit oder unaufschiebbarer Dienst, zum Beispiel für Gesundheitspersonal, Polizei, Lebensmittelgeschäfte, Sicherheitsdienst
    2. notwendige Einkäufe (Lebensmittel, Medizin, etc.)
    3. Besorgungen für andere Menschen machen, die das Haus keinesfalls verlassen sollen (siehe: Risikogruppen)

Trifft einer dieser Gründe zu, und Sie müssen die eigenen vier Wände verlassen, halten Sie bitte unbedingt alle Hygienehinweise ein (weiter unten)!

Für Mikwaot gilt: Männern ist der Zutritt zu den Tauchbädern untersagt. Frauen können unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften die Mikwe besuchen.

Die Kultusgemeinde richtet ab sofort eine Krisen-Hotline ein, die unter 01 / 531 04–700

Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 16:30 Uhr, Freitag von 9:00 bis 14:00 Uhr erreichbar ist.

Jedes Gemeindemitglied, das Hilfe bei der Bewältigung seines Alltags benötigt, soll bestmöglich betreut werden. Nicht dringende Anfragen richten Sie bitte per E-Mail an Krisen-Hotline@ikg-wien.at . Außerdem steht Ihnen die Sicherheitszentrale unter 01 / 369 85 26 rund um die Uhr zur Verfügung.

Für ältere Personen und Personen mit Vorerkrankungen, die nicht von Angehörigen versorgt werden können, wird ein Hilfsdienst in Kooperation mit den Jüdischen HochschülerInnen JÖH eingerichtet. Junge, gesunde Menschen werden Einkäufe und dringende Besorgungen erledigen. Informationen dazu erhalten Sie unter der Krisen-Hotline 01 / 531 04–700In den nächsten Tagen wird zudem ein Brief mit allen Details an alle Gemeindemitglieder ergehen.

Außerdem wollen wir sicherstellen, dass im Besonderen älter und alleinstehende Gemeindemitglieder regelmäßig von Mitarbeitern der IKG und Freiwilligen angerufen werden. Informationen zu den Services der IKG ergehen demnächst per Post, auf Deutsch und Russisch.

Freiwillige, die bei der Betreuung älterer Gemeindemitglieder mithelfen wollen, beim Telefondienst oder dem Botendienst, melden sich bitte unter Krisen-Hotline@ikg-wien.at

Bitte bleiben Sie zu Hause! Erlaubt ist ausschließlich ein Spaziergang alleine oder mit der Familie, die im selben Haushalt wohnt. Wenn Sie das tun, berühren Sie bitte keine Türklinken und keine Knöpfe und befolgen Sie die allgemeinen Sicherheitshinweise.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft, aber ich bin davon überzeugt, dass wir durch die Mitwirkung von so vielen Gemeindemitgliedern, aus allen Teilen unserer Kehille, auch diese Krise meistern werden.

Laufende Informationen 
Über den Newsletter sowie auf www.ikg-wien.at halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen und Sicherheitshinweise informiert. Zur Newsletteranmeldung geht’s hier: www.ikg-wien.at/newsletteranmeldung

Allgemeine Anfragen, die nicht dringender Natur sind, richten Sie bitte an Krisen-Hotline@ikg-wien.at

Seien Sie gesund!

Seien Sie gesund!
Oskar Deutsch

KOSCHERE LEBENSMITTEL

Nach Rücksprache mit den Behörden und Auskunft der Lebensmittelketten sowie den koscheren Lebensmittelhändlern ist die entsprechende Versorgung der Bevölkerung derzeit zu 100% gewährleistet.

Nachfolgend finden Sie die Adressen und Öffnungszeiten der koscheren Lebensmittelhändler sowie die Kontaktdaten der koscheren Restaurants, die Zustellservices anbieten (kein Gassenverkauf und kein Restaurantbetrieb!).

Bitte befolgen Sie die Sicherheitshinweise für Einkäufe:

  • ZugangsbeschränkungenUm das Risiko einer Ansteckung zu minimieren, wird die Zahl der sich im Geschäft aufhaltenden Personen drastisch reduziert. Je nach Größe der Geschäftsräumlichkeiten sind es zwischen 5 und maximal 40 Personen (siehe Liste unten). Entsprechend kommt es zu Blockabfertigungen und Warteschlangen. Bitte halten Sie auch vor den Geschäften mindestens 2 Meter Abstand zum Nächsten
  • Vor Eintritt in das Geschäft müssen Sie sich die Hände desinfizieren. Betätigten Sie die Spender am Eingang mit dem Ellbogen und reiben die Hände und Fingerspitzen gründlich mit Desinfektionsmittel ein.
  • In den Geschäften mindestens 2 Meter Abstand zu anderen Personen halten!
  • Wenn Sie sich krank fühlen, lassen Sie andere für sich einkaufen (Verwandte oder siehe unten „Einkaufsdienst“).

Koschere Lebensmittelgeschäfte und Lieferservices finden Sie derzeit auf unserer Website stets aktuell unter diesem Link: koscher

 

 

HYGIENEHINWEISE

Wenn Sie eine dringende Besorgung erledigen müssen und daher die Wohnung verlassen, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  1. KEIN Händeschütteln und mind. 2 Meter Abstand einhalten.
  2. Regelmäßiges HÄNDEWASCHEN mit Seife! mind. 20 Sekunden – Video hier
  3. Verwenden von DESINFEKTIONSMITTEL! Sowohl die Handinnenflächen als auch Handrücken und die  Fingerspitzen gründlich einreiben!
  4. Wenn Sie husten oder niesen, bedecken Sie Mund und Nase mit einem Taschentuch oder halten das Gesicht in die Armbeuge. Halten Sie mindestens zwei Meter Abstand zu Dritten.

Wenn Sie Grippesymptome (zB Fieber, Husten) spüren oder bei anderen wahrnehmen, bleiben Sie unbedingt zu Hause und rufen die Hotline unter Tel. 1450 (rund um die Uhr). Nach diesem Anruf informieren Sie bitte auch die IKG unter 01 / 369 85 26.

Retten Sie Leben, bleiben Sie zu Hause! So schützen Sie sich und andere!

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AKTUELL (14.03.2020, 14:45)

Aufgrund der rasanten Ausbreitung des Coronavirus und der massiven Gesundheitsgefährdung hat der Nationalrat heute Ausgangsbeschränkungen für ganz Österreich beschlossen. An keinem Ort sollen sich mehr als 5 Menschen auf einmal treffen!

Der Wiener Stadttempel ist mit sofortiger Wirkung geschlossen! Diese Schließung gilt bis auf Widerruf.

Alle Synagogenbetreiber werden aufgefordert, ihre Synagogen sofort zu schließen und keine Versammlungen (Gebete, Shiurim, etc) zuzulassen!

Selbes gilt für Mikwaot: Auch der Betrieb von Tauchbädern für Männer ist eingestellt. Frauen können unter Einhaltung aller Hygiene- und Desinfektionsvorschriften die Mikwe besuchen.

Bleiben Sie zu Hause!

Lebensmittel 
Jedes Lebensmittelgeschäft (sowie Apotheken, Banken, Trafiken, Tankstellen und einige weitere Geschäfte) darf weiterhin geöffnet bleiben!

Für die koscheren Lebensmittelgeschäfte wird ab sofort folgende Vorgehensweise empfohlen:

  • Zugangsbeschränkungen und Blockabfertigungen einführen! Um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren, soll die Zahl der sich im Geschäft aufhaltenden Personen drastisch reduziert werden. Empfohlen wird, dass sich nicht mehr als 5 bis 25 Personen im Geschäft aufhalten (je nach Größe des Geschäfts).
  • Bei Eintritt in die Geschäfte müssen sich Kunden die Hände desinfizieren.
  • In den Geschäften mindestens 2 Meter Abstand zu anderen Personen halten!
  • Wenn Sie sich krank fühlen, lassen Sie andere für sich einkaufen (Verwandte oder siehe unten „Einkaufsdienst“).

Einkaufsdienst 
In den nächsten Tagen wird die IKG Wien einen Einkaufsdienst für Personen aus den Risikogruppen einrichten. Das Ziel ist, ältere Personen sowie jene mit Vorerkrankungen bestmöglich zu schützen. Auch eine Krisenhotline wird zu diesem Zweck eingerichtet. Alle Details dazu folgen morgen über diesen Newsletter und in einem Brief an alle Gemeindemitglieder. Newsletteranmeldung hier: www.ikg-wien.at/newsletteranmeldung

Liebe Gemeindemitglieder,
Eine Infektion mit dem Coronavirus kann einen schmerzhaften Krankheitsverlauf mit sich bringen und tödlich enden. Je disziplinierter wir alle uns an die behördlichen Vorgaben halten und schlichtweg zu Hause bleiben desto mehr Menschen werden diese Krise unbeschadet überstehen. Die IKG ist engem Kontakt mit den Behörden sowie mit Vertretern aller Teile unserer Gemeinde. Unsere Sicherheitskräfte sind voll funktionsfähig und in Notfällen unter der Telefonnummer 01 / 369 85 26 erreichbar. Sollten Sie Corona-Symptome wahrnehmen, bleiben Sie unbedingt zu Hause und wählen die Telefonnummer 1450.

Der Bundeskanzler hat die wichtigsten Verhaltensregeln gut zusammengefasst: „Es gibt nur drei Gründe, hinauszugehen!“

  1. Die Arbeit oder der unaufschiebbare Dienst, für Gesundheitspersonal, Polizistinnen und Polizisten, Personen, die in Lebensmittelgeschäften arbeiten.
  2. notwendige Einkäufe.
  3. andere Menschen zu unterstützen, die sich nicht mehr selbst helfen können. Bei allem darüber hinaus gibt es keinen Grund, das Haus zu verlassen.“

Und für diese drei Bereiche gilt: Geben Sie niemandem die Hand, halten Sie größtmöglichen Abstand!“

Auch wenn sich derzeit die schlechten Nachrichten zu überschlagen scheinen, bin ich davon überzeugt, dass wir auch diese Krise meistern werden – weil wir zusammenstehen, weil wir Rücksicht nehmen, weil wir einander helfen und weil wir jeden Sicherheitshinweis zu 100% befolgen.

Seien Sie gesund!
Oskar Deutsch

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AKTUELL (13.03.2020)

Aufgrund der starken Verbreitung des Coronavirus und um möglichst viele Menschen zu schützen wird das Maimonides Zentrum heute ab 12 Uhr für alle Besucher gesperrt! Ausgenommen sind nur Angehörige von Palliativpatienten. Alle anderen Besucher müssen mit Bedauern abgewiesen werden.

Für die Synagogen Wiens gelten folgende Einschränkungen der Tefilot, speziell für Schabbat – und das in enger Absprache mit zuständigen Rabbinern der Stadt:

Nicht kommen sollen:

  • Burschen bis knapp vor der Bar Mizwa
  • Frauen und Mädchen
  • Ältere Personen
  • Personen mit Vorerkrankungen
  • Personen mit Krankheitssymptomen (Fieber, Schnupfen, etc.)

Informationen zu den Risikogruppen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html

Bitte bedenken Sie, dass die Sicherheitshinweise nicht nur für Synagogen sondern für unseren gesamten Alltag gelten.

Jede Menschenansammlung ist zu meiden! 

Es wird dazu aufgefordert, Abstand zu halten – am besten indem mindestens ein Sitzplatz zwischen zwei Personen frei bleibt.

Die Nichtbefolgung der behördlichen Vorgaben ist nicht nur strafbar sondern kann die Gesundheit von Menschen gefährden. Retten Sie Leben, bleiben Sie zu Hause!

Hygienehinweise

Bitte befolgen Sie unbedingt folgende Hinweise:

    1. KEIN Händeschütteln! Niemand wird Ihnen dies als Unhöflichkeit auslegen.
    2. Regelmäßiges HÄNDEWASCHEN mit Seife! mind. 20 Sekunden – Video hier
    3. Verwenden von DESINFEKTIONSMITTEL! Jeder jüdischen Schule und jeder Synagoge wurden Spender zur Verfügung gestellt.
      WICHTIG: Sie sollten diese Mittel auch tatsächlich verwenden und sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken und Finger einreiben!
    4. Wenn Sie husten oder niesen, bedecken Sie Mund und Nase mit einem Taschentuch oder halten das Gesicht in die Armbeuge.
      Halten Sie mindestens zwei Meter Abstand zu Dritten.

Wenn Sie Grippesymptome spüren oder bei anderen wahrnehmen, bleiben Sie unbedingt zu Hause und rufen die Hotline unter Tel. 1450 (rund um die Uhr). Nach diesem Anruf informieren Sie bitte auch die IKG unter 01 / 369 85 26.

 

Schulschließungen, weitere Maßnahmen & Pessach

Über Schulschließungen nächste Woche wurden alle Eltern bereits informiert. Der Krisenstab der IKG arbeitet mit allen Teilen der Gemeinde, mit Medizinern, Rabbinern, Organisationen, etc sowie den behördlichen Krisenstäben zusammen. Über den Weg dieses Newsletters informieren wir laufend. Bitte verbreiten Sie keine unbestätigten Informationen. Wir müssen in diesen Stunden zusammenhalten und besonnen vorgehen. Planungen für Pessach haben bereits begonnen. Informationen folgen.

Oskar Deutsch

 


AKTUELL (11.3.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gemeindemitglieder!

Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) ruft alle Gemeindemitglieder und jüdischen Organisationen dazu auf, die Vorgaben der Bundesregierung im Kampf gegen das sogenannte Coronavirus (SARS-CoV2 bzw COVID-19) zu befolgen.

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die Einschränkung sozialer Kontakte. Zu diesem Zweck wurde ein Verbot für die Abhaltung von Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen in geschlossenen Räumen erlassen. Dies betrifft jedenfalls auch Synagogen, Bar und Bat Mizwot und alle anderen religiösen Veranstaltungen. Darüber hinaus sind Outdoor-Aktivitäten mit mehr als 500 Personen abzusagen.

Die Einhaltung dieses Erlasses liegt in der Verantwortung jedes Veranstalters, Betvereins und Objektbetreibers. Die Nichtbefolgung der behördlichen Vorgaben ist nicht nur strafbar sondern kann die Gesundheit von Menschen gefährden.

Im Krisenstab der IKG, der sich mit den Krisenstäben der Stadt Wien und der Bundesregierung berät, und in dem auch führende Mediziner aus unserer Gemeinde vertreten sind, wurden heute Vormittag die Folgen der neuen Bestimmungen eingehend erörtert. Die Schlussfolgerungen für die nächsten Wochen sind:

 

Synagogen und religiöse Feiern

Gemeinsame Gebete können derzeit weiter abgehalten werden, allerdings ist folgende Einschränkung unbedingt einzuhalten: Sobald die Zahl von 100 Personen in einem geschlossenen Raum erreicht wird, muss weiteren Personen der Zugang zum Raum verwehrt werden. Synagogen mit entsprechender Infrastruktur können gegebenenfalls einen zweiten Minjan in einem separat zugänglichen Raum eröffnen. Es wird dazu aufgefordert, Abstand zu halten – am besten indem mindestens ein Sitzplatz zwischen zwei Personen frei bleibt.

Sowohl die Höchstgrenze von 100 Personen als auch die Empfehlung, Abstand zu halten, gilt auch für Restaurants und Veranstaltungsräume.

Wir empfehlen – bis auf Weiteres – auf Kidduschim nach den Gebeten zu verzichten!

Nach derzeitigem Wissensstand verläuft COVID-19 bei Kindern und gesunden Erwachsenen meistens milde. In einigen Fällen treten selbst bei einer Infektion junger Menschen keine Symptome auf – sie ist also nicht erkennbar. ABER: Kinder sind oft Überträger des Virus und können somit gefährdete Personen anstecken. Für ältere Personen sowie Personen mit Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma) oder Diabetes stellt eine Infektion mit dem Coronavirus eine besondere Gefährdung dar. Informationen zu den Risikogruppen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html

Es wird daher empfohlen, dass Personen aus den Risikogruppen sowie Kinder jedwede Menschenansammlungen meiden.

 

Schutz der Bewohner des Maimonides Zentrum

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Elternheims Maimonides Zentrum sind einem besonders hohen Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Daher unternimmt die IKG besondere Anstrengungen, jedes Risiko eine Einschleppung des Coronavirus zu minimieren. Besuche von externen Personen, auch Angehörigen, wurden bereits eingeschränkt.

Die Besuchszeiten sind: 14:00 bis 16:00 Uhr. Außerhalb der Besuchszeit werden Besucher ausnahmslos abgewiesen. Mit dieser Maßnahme wird die Besucherfrequenz und damit das Ansteckungsrisiko für die Bewohner deutlich minimiert.

Darüber hinaus empfehlen wir Besuchern, nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und auch in ihrem Alltag die nachfolgenden Hygienehinweise zu befolgen.

 

Hygienehinweise

Bitte befolgen Sie unbedingt folgende Hinweise:

    1. KEIN Händeschütteln! Niemand wird Ihnen dies als Unhöflichkeit auslegen.
    2. Regelmäßiges HÄNDEWASCHEN mit Seife! mind. 20 Sekunden – Video hier
    3. Verwenden von DESINFEKTIONSMITTEL! Jeder jüdischen Schule und jeder Synagoge wurden Spender zur Verfügung gestellt.
      WICHTIG: Sie sollten diese Mittel auch tatsächlich verwenden und sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken und Finger einreiben!
    4. Wenn Sie husten oder niesen, bedecken Sie Mund und Nase mit einem Taschentuch oder halten das Gesicht in die Armbeuge.
      Halten Sie mindestens zwei Meter Abstand zu Dritten.

Wenn Sie Grippesymptome spüren oder bei anderen wahrnehmen, bleiben Sie unbedingt zu Hause und rufen die Hotline unter Tel. 1450 (rund um die Uhr). Nach diesem Anruf informieren Sie bitte auch die IKG unter 01 / 369 85 26.

 

Vorbereitung für den Fall von Schulschließungen

Bereits bekanntgegeben wurde die Schließung von Universitäten und Fachhochschulen. Viele stellen auf Fernunterricht um.

Viele Experten gehen davon aus, dass in den nächsten Tagen oder Wochen auch Schulen geschlossen werden könnten. Bitte bereiten Sie sich auch auf eine solche Maßnahme vor und berücksichtigen Sie die Empfehlung, Kontakt zwischen Kindern und älteren Personen zu vermeiden.

 

Rücksicht nehmen!
Bitte informieren Sie sich jederzeit selbst unter www.ages.at oder Medien wie www.orf.at/corona.

Jetzt ist die Zeit, sich solidarisch zu verhalten, Risiken für unsere Eltern und Großeltern zu minimieren und zusammenzustehen!

Das Einschränken sozialer Kontakte ist nicht einfach, aber eine effektive Maßnahme.

Mit regelmäßigem Händewaschen und dem Verwenden von Desinfektionsmittel tragen Sie zur eigenen Sicherheit, vor allem aber dem Schutz anderer bei.

Der IKG-Krisenstab prüft jede Information und arbeitet eng mit allen jüdischen Organisationen sowie den Behörden zusammen.
Wir geben Ihnen laufend über diesen Newsletter sowie auf www.ikg-wien.at die Informationen weiter.

Mit freundlichen Grüßen,
Oskar Deutsch, im Namen des Krisenstabs