Mena Exklusiv: „Manifestation der Judeophobie“. Über den Bludan-Kongress von 1937

Vom 8. bis zum 10. September 1937 tagte im syrischen Bludan, einer 50 km nordwestlich von Damaskus gelegenen Sommerfrische, ein arabischer Kongress, der den Fortgang des Nahostkonflikts in zweifacher Hinsicht prägte: „Bludan“ war erstens der Ausgangspunkt einer panarabischen Bewegung, deren einziges Ziel die Zerschlagung des Zionismus war.

IKG Podiumsdiskussion: DIE ZUKUNFT EUROPAS UND DAS JUDENTUM

„Die beiden Weltkriege liegen nun viele Jahrzehnte zurück, und es ist zu hoffen, dass die Menschen daraus gelernt haben. Dass sie sich für die Vernunft, die Mäßigung und die Versöhnung entscheiden. Es ist unser aller Pflicht, unseren Kindern und der nächsten Generation ein stabiles Europa mit einer lebenswerten Zukunft zu übergeben. Das Erstarken der Rechten in Deutschland und Frankreich lässt Erinnerungen an eine bestimmte Zeit hochkommen und überwunden geglaubte Ängste wiedererstehen. ‚Niemals wieder!‘ – darf nicht zu einem Slogan verkommen, sondern muss als tragende Kraft in unserer Gesellschaft wirken.“ Aus dem Vorwort von Oskar Deutsch

NR-Wahl - GILT-Problem: DÖW machte vor Jahren auf Website aufmerksam

Hinweis auf "Antisemitische Hetze auf esoterischer Website" bereits 2015

Juden und Muslime im "Wiener Salon": Suche nach Annäherung

Eine kleine, aber prominent besetzte Initiative will Juden und Muslime an einen Tisch bringen. Dabei bedient sich das Projekt "Dibur/Sochba" des traditionellen Settings des "Wiener Salons". In Zukunft wolle man die Dialogplattform auch in den Bundesländern und europaweit etablieren, sagte der Initiator des Projekts, Journalist Samuel Laster, zur APA. An Bord ist auch SPÖ-Gemeinderat Omar Al-Rawi.

JMF: US-Vertreter lobt Israels Umgang mit syrischen Flüchtlingen

Michael Ratney, Stellvertreter des US-Aussenministers, sagte am Montag, er sei „erstaunt“ über die humanitäre Art der Behandlung, die Israel den in dem sechs Jahre andauernden Bürgerkrieg in Syrien verletzten Menschen zuteilwerden lasse.

Mena Exklusiv: Berliner Festival: Antisemitischer Boykott durch arabische Bands

Weil die diplomatische Vertretung des Staates Israel einen kleinen Reisekostenzuschuss zahlt, haben vier arabische Bands ihre Teilnahme an einem großen Musikfestival in Berlin abgesagt. Zu diesem Boykott aufgerufen hatte die antisemitische BDS-Bewegung. Während der Kultursenator deutliche Worte findet, herrscht bei den anderen eingeladenen Bands bislang Schweigen.

Burgenland zum vierten Mal beim Europäischen Tag der jüdischen Kultur

Der Europäischen Tag der jüdischen Kultur findet heuer zum vierten Mal mit burgenländischer Beteiligung statt. Am 3. September werden dazu in acht Gemeinden Rundgänge und Vorträge stattfinden, teilte Alfred Lang, Geschäftsführer der Burgenländischen Forschungsgesellschaft, am Dienstag mit.

Mauthausen Komitee listet rechtsextreme „Einzelfälle“ in der FPÖ auf

Das Mauthausen Komitee beobachtete, ob rechtsextreme Aktivitäten von FPÖ-Politikern seltene Einzelfälle sind oder ob sie dauernd vorkommen.

JMF: TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel: "Ein Abgesang auf Amerika", von Christian Jentsch

Die Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump und seiner ultrarechten Einflüsterer hat die rechtsextremen Bewegungen in den USA beflügelt. Ein gefährliches Spiel, das die Fundamente der Weltmacht untergräbt.