Die bürgerliche Revolution von 1848 war für viele jüdische Intellektuelle der willkommene Anlaß, sich im Rahmen der revolutionären Bewegung für die Emanzipation der Juden zu engagieren. In Folge dieser Ereignisse kam es zu jener denkwürdigen Begegnung mit dem jungen Kaiser Franz Joseph, der in einer Ansprache vom 3. April 1849 die Worte: "Israelitische Gemeinde von Wien" gebrauchte.
Es dauerte drei weitere Jahre, bis 1852 die "provisorischen Statuten" der Wiener Gemeinde genehmigt werden, sodaß man dieses Jahr als das Gründungsjahr der Wiener Kultusgemeinde ansehen kann.
       

 

 

   


"Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis beschweren,
sondern den Verstand erleuchten."
Lessing